#010 Vom Lebenswerk zur nächsten Generation

Transkript anzeigen

00:00:00: Die Skills, die ich in den Neunziger brauchte, brauchen wir heute immer noch.

00:00:03: Aber man braucht noch Skills dazu.

00:00:06: Man braucht so wie geht man mit der Technik um?

00:00:08: Das war so meins.

00:00:09: da bin ich sehr froh dass sie diese Generationswechsel, dass ich denen irgendwie eingeleitet habe weil ja die Jungen helfen mir gerade jetzt einrichten.

00:00:19: Headset wäre ich total überfordert ehrlich gesagt weil es mich nie interessiert hat.

00:00:25: aber es gehört dazu Und das sind so Skills und die ... Ja, natürlich braucht man Social Media.

00:00:33: Braucht man Skills?

00:00:34: Weil ich merke es hier.

00:00:36: Man kommt ganz schwer an junge Menschen ran ohne Social-Media.

00:00:42: Herzlich willkommen zur neuen Folge des Makler & Vermittler Podcasts!

00:00:46: Diese Folge gehört zu unserer Spezialausgabe AONXT Agenturen von morgen.

00:00:51: Hier sprechen Agenturen offen über ihre Erfolge, ihre Learnings.

00:00:57: Mein Name ist Nico Locker.

00:00:59: Es gibt das Vorurteil, Ausschließlichkeits sei ein Auslaufmodell vor allem dann wenn es um Nachfolge und Zukunft geht!

00:01:07: Unser heutiger Gast zeigt dass genau hier enorme Stärken liegen.

00:01:11: Ich freue mich sehr Stefan Seibold von der INDER bei uns zu begrüßen Ein Unternehmer der über viele Jahre eine erfolgreiche Ausschliesslichkeitsagentur aufgebaut hat Und der vor ein paar Jahren von einer der anspruchsvollsten unternehmerischen Aufgaben stand dem Generationenübergang.

00:01:29: Wir sprechen darüber, wie man eine Agentur als Lebenswerk aufbaut, warum Vertrauen wichtiger ist als Kontrolle und was es braucht damit Ausschliessigkeit auch in der nächsten Generation erfolgreich bleibt.

00:01:41: Und bevor ich jetzt übergehe an Stefan möchte ich natürlich an dieser Stelle ganz kurz erwähnen weil sonst fällt mir das heute hier echt schwer.

00:01:49: Ich kenne Stefan schon seit

00:01:51: uuh.

00:01:51: wir

00:01:51: haben ja vielleicht gleich noch drüber reden seit wann aber schon sehr sehr lang Und ich weiß noch sehr gut, wie ich in den vor vielen Jahren die B-Treihundert dann über Nürnberg nach Friedberg gefahren bin.

00:02:04: Das graub mich daher von einem Menschen der in seinem Leben sehr viel erlebt hat und sehr viel aufgebaut hat heute hier sein Wissen unseren Zuhörern und für die die Zuschauer natürlich auch den Zuschauern weitergeben können.

00:02:16: In diesem Sinne lieber Stefan!

00:02:19: Erzähl doch mal wer du bist und wie du überhaupt in unsere wundervolle Branche gekommen bist.

00:02:25: Hallo Nico.

00:02:27: Ja kurz zu mir, ich bin Stefan Seiboldt.

00:02:30: Ich bin jetzt seit letztem Jahr in den letzten Jahren ist.

00:02:34: Sechzig Jahre alt.

00:02:35: Bin jetzt gefühlt ein Senior was auch sehr viel Rechte mit sich bringt.

00:02:40: Man hat das Sonderrechte.

00:02:41: Erklär immer meiner Frau die schüttelt da bloß einen Kopf.

00:02:45: aber bei der Frage zu bleiben... Ich habe Wirtschaft und Sozialwissenschaften in Augsburg studiert.

00:02:52: Und hab dann meine ersten beruflichen Erfahrungen gemacht, bei einem großen Möbelhaus hier vor Ort beim Seegmüller war Assistent der Geschäftsleitung.

00:03:02: Da habe ich auch sehr viel gelernt schon mal analytisch zu denken mit Leuten klarzukommen.

00:03:09: Ja, ich habe Ablauforganisation gemacht und war in jeder Abteilung.

00:03:13: Und habe schon gemerkt dass es ganz gut funktioniert mit den Menschen wenn ich die Menschen mit einbeziehe.

00:03:19: Und ja, Segmüller war das dann irgendwie... ...war ich zu nett, zu lieb, zu brav und hat gesagt er braucht so einen net.

00:03:28: Dann war ich erst mal auf der Straße, hab mich beworben und habe dann erstmal Immobilien verkauft was auch super cool war weil ich dann gemerkt habe dass sie richtig gut im Verkaufen bin.

00:03:41: Also ich hab dann relativ kurze Zeit auch sechs, sieben Immobilien verkauft.

00:03:47: und dann hat aber mein damaliger Chef meinen, der muss Augsburg verlassen.

00:03:51: Und da war ich wieder dargestanden.

00:03:52: Dann habe ich über meine Leidenschaft Handball.

00:04:00: Da oben ist mein Daddy, Siebma Handball, habe gegen Friedberg gespielt, wo ich jetzt wohne.

00:04:08: Und dann hab mir einer gefragt, was machst du jetzt eigentlich beruflich?

00:04:12: Tolle Frage, keine Ahnung!

00:04:14: Sagst du mir, dann sagt der zu mir eher die Inter sucht.

00:04:18: Weil da wo du her bist mehr in Kissing Friedberg, da wird er bestandfrei und es wäre doch was ich sage.

00:04:23: Was ist das?

00:04:24: Versicherungen?

00:04:26: Never vergesse es!

00:04:28: Und der war wirklich richtig gut der Typ und er hat halt auch nicht lockerlassen und hat dann zu mir gesagt Du hochst doch mal an warum nett.

00:04:36: und so bin ich dann irgendwie.

00:04:37: da haben wir gedacht ja große Alternativen habe ich im Moment net.

00:04:42: Und dann habe ich gesagt, ja, dann hohe immer das mal an.

00:04:46: Das war wirklich so von Segmüller.

00:04:50: zu meinem damaligen Filialdirektor Alfons Bauer, mein späterer Mentor, meinen beruflicher Vater sage jetzt mal – der hat sofort meine Talent erkannt!

00:05:04: Der war der Wahnsinn, der hat also im Bewerbungsgespräch sofort gesagt nach fünf Minuten mir wollen dich und sowas….

00:05:12: Ich kannte ihn nicht.

00:05:14: Beim Segenmüller war er nicht geschimpft, war genug und da bin ich dann gleich Bauch gepinselt worden und das hat mir natürlich echt gut getan.

00:05:23: Und dann ja, bin ich echt mit Schmetterlinge im Bauch nach Hause gefahren, hab mit meiner Frau geredet und die hat gesagt hey hört sie super an!

00:05:36: Dann habe ich geschlafen, habe schlecht geschlaven aber dachte versicherung ... So eine scheisse Branche will ich ja gar nicht.

00:05:43: Das ist so ein blödes Image, das passt mir überhaupt

00:05:45: nicht.".

00:05:46: Und dann habe ich in der Früh einen Alfons-Bauer angerufen und gesagt, Herr Bauer, danke für dieses tolle Gespräch!

00:05:54: Da war da noch der Orgelleiter Karl Frank dabei, der auch aus dem Sport kommt, wo wir uns auch sofort gemetscht haben, wo man gleich tausend Leute kannte, den er kennt vom Sport, ich vom Sport... ...und dann habe Ich zum Herrn Bauer gesagt, also Herr Bauri trau mich nicht versehen zu verkaufen.

00:06:08: Dann habe ich gesagt, ah seibe alt man ist kein Quatsch.

00:06:11: Kommen Sie doch nochmal und lassen es uns noch mal

00:06:13: reden.".

00:06:14: Und dann habe ich das meiner Frau erzählt und er hat gesagt ma stelle die doch nicht so dumm an.

00:06:19: Die wollen dich da mach doch!

00:06:20: Da geh einfach hin und sag du wirst so und so viel Kohle.

00:06:23: und wenn sie das machen dann schlagst du, kannst ja probieren.

00:06:27: Und so hab ich's dann gemacht.

00:06:29: und dann habe wieder angefangen.

00:06:32: Ich war damals der Jüngste, ich war dann neunundzwanzig.

00:06:36: Also könntest du rechnen, dass das jetzt im Zweiunddreißigsten Jahr hinter bin.

00:06:40: Und ja dann ging's los und da ging es richtig holprig los.

00:06:46: Dann musste ich erst mal mein Diplomökonom abschütteln der war auf meiner Visitenkartik stand und das wollte mein Chef so.

00:06:53: und da wollte mich hat jeder gefragt was ist denn das?

00:06:56: muss man jetzt als Diplomekonom eigentlich Versicherung verkaufen oder kann man etwas gescheites machen damit?

00:07:02: Ja dann habe ich angefangen da irgendwie mein Diplomökonom von der Physiokarte zu nehmen.

00:07:08: Das hat mit mir ja gar nichts zu tun.

00:07:10: Klar habe ich das gemacht, ich hab so wissenschaftliche Wirtschaftswissenschafts- und Sozialwissenschaftliche Grundausbildung aber mehr ist es auch nicht, das ist Theorie zwar mehr von vornherein klar!

00:07:21: Und ja... Ich bin dann richtig fett in die Praxis rein und war echt mega fleißig muss ich echt sagen.

00:07:29: da gab's noch kein Computer, wir hatten nur so alte Teigkarten Man kann es sich gar nicht vorstellen.

00:07:34: Wir hatten Tarifbücher, der Taschenrechner und der Block war das Wichtigste.

00:07:39: Wir haben das wirklich nur so als Handwerk gelernt.

00:07:41: Und ja... Es war wild!

00:07:45: Die hab ganz viel in meinem Bestand kramt.

00:07:48: Hab die Karteikarten gewälzt.

00:07:50: Hab mich natürlich schlau gemacht.

00:07:52: Hab ausbildungen machen müssen zum Versehungsfachmann.

00:07:55: Ja dann ging's los.

00:07:56: Und die ersten zwei Jahre hat sie wirklich... Ich habe überhaupt's genannt gesehen.

00:08:01: Gar nicht wusst was ich machen muss bin ins kalte Wasser geschmissen worden und habe mir aber dann wirklich durchbissen.

00:08:07: Hatten nur einen Orgelleiter, der auch jemand die Handnommen hat.

00:08:10: Mir Struktur gegeben hat was auch ganz wichtig war weil man ist dann auf einmal selbstständig und hat dann alle Möglichkeiten.

00:08:18: Man kann bis elfe im Bett liegen, man kann aber um sieben aufstehen.

00:08:22: Man kann um drei am Backassee liegen, nach zum Elfen noch einen fetten Termin haben.

00:08:26: Also diese Struktur hab ich gebraucht hat es nach zwei Jahren ist losgegangen, dass dann ich gemerkt habe das genau der Job ist.

00:08:38: Und jetzt hab' ich ja ganz schön viel erzählt ohne dass sich geatmet habt glaube ich.

00:08:44: Nein das treibt er sich auch aus.

00:08:45: also deine Story die interessiert uns ja auch und ich will gleich mal für die Zuhörer etwas noch noch teasern.

00:08:51: Also zum einen für diejenigen die das nicht sehen Stefan hat vorhin gesagt hinter mir also da hängt ein Bild und jetzt muss man eins noch sagen.

00:08:58: das muss ich an dieser Stelle einfach los werden.

00:09:00: Stefan hat hier für eine super Optik gesorgt.

00:09:03: Also sowohl das Mikrofon, das Hemd, das Bild der Kopfhörer, das passt alle super zusammen.

00:09:08: also genau!

00:09:09: Für alle die da Lust haben einfach nochmal auf YouTube nachschauen Ganz ganz wichtig möchte ich an dieser Stelle auch antiesern.

00:09:15: Ich habe ja gesagt wir reden über Generationenübergang Und wie jetzt habt ihr gehört, also Stefan ist im zweientreißigsten Jahr und auch irgendwann hat alles mal ein Ende, wie man so schön sagt.

00:09:27: Auch wenn ich selber sehr gespannt bin ob das Stefan so schafft.

00:09:30: aber da wird er gleich selbst noch einmal dazu oder später nochmal erzählen.

00:09:34: Das ganz Wichtige und es sollten vielleicht auch die Zuhörer hören!

00:09:37: Das ist hier auch noch ein kleiner, wie soll ich sagen, kleines Experiment was wir machen.

00:09:41: Stefan sitzt gerade in seiner Agentur, ist alleine in diesem Raum und wenn dieser Podcast vorbei ist drücken wir auf Stopp Dann steht er auf und dann kommt jemand rein, der heißt auch Cybold.

00:09:52: Da heisst aber Markus Cybold!

00:09:54: Und Markus Cybolt ist sein Sohn und der Sohn hat die Agentur übernommen.

00:09:59: Wir werden dann live in der nächsten Folge gemeinsam hören wie die Perspektive des Agentur-Übernehmenden ist und in dem Fall auch noch der Sohnen.

00:10:10: Das heißt alles was wir jetzt gerade über dich hören Automatisch jetzt auch so ein bisschen der Blick, wie war es damals?

00:10:17: Wenn ich's jetzt richtig gerechnet habe reden wir gerade über die neunziger Jahre.

00:10:20: Ja also Ich hab mal so ein Bisschen mitgenommen.

00:10:22: Also du hattest sehr relevant war für dich die Mentoren Die Du Hattest wo du ja Jetzt auch bist

00:10:28: definitiv

00:10:30: genau Genau also mentor.

00:10:32: Auch das thema struktur auch ganz Ganz wichtig glaube ich Für unsere branche.

00:10:36: Wir haben ja nur wie gesagt dass nicht den schönsten ruf also wertschätzung geht vor allem und sich etwas getrauen.

00:10:45: Definitiv!

00:10:47: Wie war eigentlich jetzt, um vielleicht da nochmal kurz einzutauchen?

00:10:51: Wie bist du in deinem Umfeld?

00:10:52: Also du hast gesagt, du bist ja auch sehr stark im Sport aktiv.

00:10:55: Ja.

00:10:56: Wie hast du das im Umfeld quasi so gemanagt, dass diese Beruf zu einer Berufung werden konnte?

00:11:02: Sagen wir mal so...

00:11:04: Sind das echt eine super dupper Frage?

00:11:07: Für mich war es einfach wichtig, dass meine Familie, also meine Frau hinter mir steht.

00:11:13: Ich habe einen super Bezug zu meinen Eltern, dass die hinter mir gestanden sind und mein Papa selbstständig, ja musst du da irgendwas zurückzahlen wenn du da jetzt ein Geld kriegst, wenn das nicht funktioniert.

00:11:23: Der hat da immer so bisschen Angst gehabt.

00:11:26: Und... Ja, es war so, dass ich einfach in den um zu lernen, in meinem Bestand getaucht bin und nicht meine Handballfreunde angesprochen habe.

00:11:38: Und es war definitiv so – und das würde ich genauso machen – die haben erst mal geschaut, jetzt hat er beim Seekmüller, dann hat der Immobilien verkauft, jetzt machte ihn Versicherungen!

00:11:48: Wie lange macht ihr denn das?

00:11:51: Da haben sie erstmal abgewartet und ich hab das auch zulassen.

00:11:54: Also ich wollte jetzt nicht erst einmal Familie und Freunde abgrasen, das wollt ihr überhaupt nicht Und es kamen, die kamen dann irgendwann.

00:12:02: Wenn's wo sie gemerkt haben hey jetzt ist der Buschi da schon zwei drei Jahre dabei vier Jahre und dann sind die alle so aus ihrem Auslöchern rausgebrochen und diese haben mich dann gefragt und haben dann gemerkt Hey wir kennen ihn vom Handball Da war er auch das Spielmacher Der weiß schon was er tut und hat links und rechts kann er Leute einsetzen.

00:12:21: wenn er selber nicht kennt er jemand der es kam und dieses dieses Netzwerken.

00:12:26: Das war mega wichtig Und das habe ich auch im Studium gelernt.

00:12:30: Was ich selber nicht weiß, ist nicht schlimm.

00:12:32: wie brauche man das weiß und da muss man gar keine Angst haben, dann muss man mutig sein aber man muss halt am Ball bleiben und man muss sich schon schlau machen und mit sich mit verändern und mit wachsen.

00:12:44: und die Branche und wie alle anderen Branchen verändern sich ständig und das muss man auch mal... Muss man einfach mal einsehen!

00:12:55: Die brauchen wir nicht gegen eine Veränderung wehren.

00:12:57: Wenn ich das mache, bleibe ich stehen, falle ich zurück und falle raus.

00:13:00: Dann ist es

00:13:01: vorbei.".

00:13:02: Und das war so meine große Stärke meiner Ansicht nach, dass ich die Veränderungen mitgegangen bin.

00:13:08: Ich bin ja sofort auf jeden Zug draufgekupft und habe Hurra geschehen.

00:13:12: Ich hab als einer der letzten ein Smartphone gehabt glaube ich.

00:13:16: Ja!

00:13:16: Und da haben wir das alles angeschaut, haben wir geschaut was sind die Vorteile für mich?

00:13:21: Was ziehe ich immer raus?

00:13:23: Das habe ich dann genutzt und das ist heute genauso... Ob es jetzt Teams ist, ob sie jetzt dann KI ist was auch alles kommt.

00:13:31: Was hier gerade unser Markt total ich sage jetzt mal verwirrt.

00:13:36: Das schauen wir erst einmal an ganz entspannt und guck mal was können wir da für uns rausziehen?

00:13:41: Für unsere Agentur und das zeige ich es auch.

00:13:44: Das soll die nächste Generation machen.

00:13:46: Da soll sich meine Sohnemann recht fett damit beschäftigen und soll mir das zeigen was ihr da nur nutzen kann usw.

00:13:54: Noch mal zum Ursprung zurück.

00:13:56: Ich habe einfach über mein Bestand, über die Fleißerbeide in meinem Bestand hab ich einfach ein Netzwerk aufgebaut und dann sind die Handballer dazukommen Und dieses Handballernetzwerk ist auch immer größer worden.

00:14:09: nur muss ich aussagen wenn ich nur meine Handballe gemacht hätte wäre ich verhungert.

00:14:14: also drum ist wirklich bestand mega wichtig und es ist heute noch Mai ganz großes Hauptaugenmerk mich um einen Bestand zu kümmern.

00:14:26: Und das zeignet mich aus und das mache ich sehr gern, weil da kennt man mich!

00:14:32: Da kennt man auch die Inter, da muss ich nicht... Weil die Inter kennen Bayern kein Mensch also... Die Inter kennen die Menschen, die bei mir versichert sind.

00:14:39: Das war oder bei meiner Archintour bei den jungen Menschen, ...die hier arbeiten aber... Ich habe meine eigene Marke aufgebaut.

00:14:49: Die Leute sind ja nicht bei der Inter sondern bei mir Versichert beim Stefan Seibold.

00:14:54: Und das hat sich so rausgestalisiert, es war jetzt gar nicht so groß.

00:14:57: mal anziehen am Anfang aber das war dann so und da kann man drauf aufbauen und wenn wir das geschafft haben ist es echt cool!

00:15:06: Da muss man keine Werbung machen, dann kommt

00:15:12: das Geschäft von ganz allein.

00:15:14: Also wenn man gute Arbeit macht ich glaube dass wir uns alle einig passiert das auch so.

00:15:18: jetzt red mir ja wirklich gerade auch in deinem Fall über ganz verschiedene Ich sag jetzt mal vertriebliche Zeit-Epochen.

00:15:25: Ja, also ich glaube... Also wenn du heute Neustarten würdest, würdest du sicherlich auch anders machen als damals?

00:15:35: Und ich hab dich auch als jemand kennengelernt der genau das was du schon gesagt hast eben diesen Veränderungen sehr offen gegenüberstand bevor wir mal in die heutige Zeit switchen.

00:15:43: und zur Generationenübergang quasi vielleicht noch so.

00:15:47: die Frage Was waren so aus Deiner Sicht rückblickend die großen, also ich nenn's jetzt mal entweder Meilensteine im positiven Sinne.

00:15:55: Man könnte aber auch sagen diese großen Herausforderungen wo du vielleicht auch mal gedacht hast ist es wirklich das Richtige?

00:16:02: mache ich das hier alles richtig?

00:16:04: Also was sind so diese Momente wo du dann vielleicht zurückblickst und sagst ja zum Glück habe ich durchgehalten oder zum Glück hab ich das und das gemacht?

00:16:10: Fallt ihr da Dinge ein?

00:16:12: Du wirst echt lachen Das hat sie nie!

00:16:16: Ich habe mich nie gefragt, bin ich in der richtigen Branche?

00:16:19: Mache ich das was sie macht ist genau das Richtige.

00:16:22: Also ich bin sehr loyal und treu.

00:16:25: Und ich sehe die Inter als meine Geschäftspartnerin.

00:16:33: Wie bei meiner Ehe, wie du jetzt dann für thirty-four Jahre verheiratet bist... Das ist für mich eine Verbindung!

00:16:40: Da kann man sagen es ist ein Träumerle, aber das macht man viel leichter.

00:16:46: Ich hatte ganz viele Anrufe von anderen Gesellschaften.

00:16:49: Hey, wir brauchen so jemand wie dich!

00:16:52: Hat mich nie interessiert.

00:16:54: Mit meiner Inter wollte ich einfach groß werden und ich weiß, wie verlässlich die ist... Ja, da brauche ich gar nicht.

00:17:03: Hab ich nie zum Jahrhundert.

00:17:04: natürlich Schimpfi oft und das kommt aber mit zunehmenden Alterschimpfmal mehr glaube ich weil man vielleicht mit den Veränderungen immer so klarkommt.

00:17:12: Das ist wahrscheinlich auch so ein Punkt.

00:17:15: Aber trotzdem Ich hatte das nie, dass ich sagt, wo bin ich jetzt?

00:17:20: Natürlich gab es Veränderungen, wo damals mein Mentor raus ist aus Altersgründen.

00:17:26: Wo dann so der Wechsel kam... Da habe ich eher ein bisschen neid und das Leute gesagt haben ja jetzt ich bin Schätzli vom Boss und das wollten die da nicht.

00:17:37: Da hab' ich erst mal mich etwas freischwemmen müssen Und hier habe einfach immer nur die Neider mit meinem Erfolg stumm gemacht.

00:17:46: Das war so was, das war mir ein Anliegen.

00:17:49: Nicht die irgendwie verbal angehen sondern einfach performen.

00:17:52: Die werden dann schon ruhiger und das hat mich so eine Genugtuung geben ohne da jetzt einen Hass zu schieben.

00:17:58: aber ja das war cool!

00:18:01: Dann der nächste Meilenstein war im Prinzip schon wo ich, wo es mir ja weile braucht habe wo sie die Inter umstrukturiert haben, wo dann aus einer Filialdirektion ein Kompetenzcenter worden ist.

00:18:17: Wo wir dann auf einmal zu Ulmen gehört haben, nicht mehr Augsburg diesen Charakter gehabt hat.

00:18:21: Da ging meiner Ansicht nach so'n bisschen Identität verloren was sehr schade ist und was mir gerade für meine jungen Leute fehlt.

00:18:30: Die wissen nicht so genau wer die Inter ist.

00:18:35: Die kennen vielleicht das Gebäude in Mannheim von der Inter Aber wir sind nicht in der Geschäftsstelle.

00:18:40: Wir sind hier in meiner Agentur und man trifft sie ein, zweimal im Jahr und das war es dann.

00:18:44: Und zu die Kollegen hat man dann Teams Kontakt und sonst gar nichts.

00:18:49: Das ist sehr, sehr schade.

00:18:50: Es war bei uns früher anders wie wir jetzt sagen, dass es früher alles besser war aber man hat da nur so eine Bindung gehabt.

00:18:57: Es hat sie nicht immer wie Arbeit angefühlt.

00:19:01: Das auch so Punkt!

00:19:03: Und das ist was, was wir hier in der Agentur haben wollen.

00:19:08: Natürlich geht es um Bauwerte und geht zum Abschlüsse, aber der Spaß und die Freude sollte nie verloren gehen.

00:19:16: Das ist ein ganz richtiger Punkt.

00:19:17: also das Thema Spaß und Freude in Verbindung mit wie stark hat man mit Menschen?

00:19:23: Also du hast vorhin das Netzwerk angesprochen, fand ich auch einen sehr wichtiger Part.

00:19:27: Ich glaube das sind so Dinge, die sich wahrscheinlich nie verändern werden.

00:19:29: Also auch damals waren Netzwerkelemente wichtig.

00:19:32: Absolut,

00:19:33: ja.

00:19:33: Sonst war heute oft mal so wenn nicht bei LinkedIn durchskroll wird's so ein bisschen getan als Die Erkenntnis schlechthin ist, dass wir irgendwie Expertennetzwerk brauchen oder was.

00:19:41: Aber ich glaube das schon immer so war wenn man es genutzt hat und das möchte ich in dieser Stelle vielleicht auch nochmal sagen.

00:19:47: Das ist der Grund warum mich dich ja mit Interview weil ich schon vor vielen Jahren gesehen habe wie du dieses Netzwerk denken hast Und vor allem auch das Thema.

00:19:57: Ich behalte mal eine Idee nicht nur für mich.

00:20:01: Ich teile Ideen, ich versuche Ideen auch in Teams und dann meine ich jetzt nicht die Software.

00:20:07: In Teams zu teilen und diese weiterzuentwickeln wenn mir mal so die große Brücke schlagen würde.

00:20:12: also wir reden jetzt über Gemeinsamkeiten ja also das Thema Netzwerk mit Veränderungen umgehen können Mentoren suchen Wertschätzung.

00:20:21: ich glaube das sind Dinge die sich nicht verändern.

00:20:23: Wenn du jetzt mal so Die Arbeitsweise von Was ist bewusst?

00:20:27: extrem von den neunziger Jahren und heute, also die Arbeitsweise in der Agentur?

00:20:31: Wenn du das miteinander vergleichen würdest.

00:20:33: Wo siehst du da die größten Unterschiede?

00:20:36: Ich sag's mal anders drum.

00:20:37: Die weiß nicht was da nur gleiches.

00:20:39: Also gleich ist es dass man Kunden haben.

00:20:41: Gleich ist es, dass man Telefon gibt's Gott sei Dank noch.

00:20:44: Leider lache ich jetzt tot, gibts keinen Fax mehr.

00:20:47: Sagt der Boomer... Nee, war jetzt ja Spaß!

00:20:52: Es hat sich eigentlich alles verändert.

00:20:56: Ich hatte wirklich, am Anfang hab ich gesprochen von fleißig sein.

00:21:00: Ich hatte fünf Termine.

00:21:01: Fünf Termine am Tag, nicht in der Woche, nicht im Monat.

00:21:05: Unvorstellbar heute!

00:21:07: Ich weiß nicht warum aber wenn ich ein Termin habe jeden Tag einen und Termin ist das Termin.

00:21:13: Termin is ned vorbei fahren zum Kind kradulieren oder Blumenstrauß so beibringen.

00:21:17: Terminen dran sitzen und mit dem über Versehungen reden bedarf ermitteln was auch immer dann ist es genug Dann langt mir das.

00:21:26: Also dann bin ich auch durch, dann habe ich so viel Energie da rein gepackt dass man für den zweiten klar kommt es auch vor, dass man zwei oder drei hat am Tag.

00:21:35: aber dann bin die platt und früher war das klar, die auch mehr Energie war jünger ist klar Aber das war anders.

00:21:44: Jetzt muss ich auf soviel aufpassen, jetzt baue ich Beratungsprotokoll, jetzt brauche ich eine Empfangsbestätigung Und früher, und ich hab jetzt extra den Bierdeckel hier hergelegt Früher wie auf dem Bierdecke habe ich eine Versierung verkauft Da hab ich mit ihm geredet und da gab's kein Tool, Finanzportal.

00:22:01: irgendwas schießt mich tot.

00:22:02: Da gab es einfach ein Zettel und sagt hey was brauchst du?

00:22:05: Was kannst du zahlen?

00:22:06: Was brauchst schon später mal?

00:22:08: Da ist nett um Inflationgangen, was braucht man da?

00:22:12: Ist natürlich jetzt viel professioneller geworden.

00:22:15: Und ich muss auch sagen Nachgang Die Leute hätten eigentlich viel viel mehr noch auf die Seite legen müssen gerade Inflationsthema.

00:22:25: Und das ist sowas, wo ich sage fangts früh an viel soviel wie möglich auf die Seite zu packen.

00:22:31: Natürlich gibt's da immer wieder man muss es bezahlen.

00:22:34: Die junge Generation hat schwerer die Zahlen mehr für Miete die zahlen viel mehr für Immobilien wenn man sich was anschaffen will Das ist schon hat sie massiv verschoben hatten wir es wirklich viel viel einfacher.

00:22:46: aber Wenns möglichst packt zwar auf die seite für schwere Zeiten oder für später und später is natürlich vielleicht nur ganz schön lang.

00:22:53: Aber das ist der Vorteil, wenn es ganz schön lang ist.

00:22:55: Dann muss ich gar nicht so viel auf Zeit packen weil dann kommt Zinsinfekt.

00:22:59: also fangt zu früh wie möglich an.

00:23:01: Es ist immer mein Appell an die jungen Menschen und wer das verstanden hat dass er da was machen muss.

00:23:08: Der ist mega im Vorteil.

00:23:09: Der später kann dann so entspannt da sitzen wie ich mit meine Sechzig.

00:23:13: Kann sagen ja sowas.

00:23:15: Ich kann jetzt aufhören oder ich kann erst in zehn Jahren aufhühren.

00:23:18: Also finanziell ist es bei mir relativ egal.

00:23:22: Das ist geil, wenn man sowas sagen kann.

00:23:24: Und ja um finanziell unabhängig zu sein fangt so früh wie möglich an, so viel wie möglich auf die Seite zu schaufeln.

00:23:33: Das ist glaube ich Freiheit und das ist ja das was du dir... So sieht

00:23:35: es aus!

00:23:36: ...deinen Kunden schaffen möchtest?

00:23:38: Ja.

00:23:39: Vielleicht nochmal auf dieses, ich glaub dass wäre auch die perfekte Brücke jetzt zur heutigen Zeit zu schlagen.

00:23:47: Zu deinem möchte ich so nicht sagen, aber zu den Menschen die in deiner Agentur arbeiten, so rum.

00:23:51: Wenn du es einfach vergleichen würdest und würdest sagen also in den neunziger Jahren wenn du, wenn du Vertriebspartner wie soll ich sagen?

00:23:59: Die Eigenschaften klassifizieren möchtest was brauchen Vertriebspartner das erfolgreich ist gibt es da aus deiner Sicht zwischen zwischen den neunsiger jahren Unterschiede zu heute?

00:24:07: Also dass wir sagen nur dass heute müssen die menschen anderes gilt mitbringen oder braucht manche vielleicht auch gar nicht mehr wirst du dann unterschied

00:24:14: sehen?

00:24:14: also Ich sage jetzt mal Sind die Skills werden nicht weniger.

00:24:19: Also die Skills, die ich in den Neunziger brauche, da braucht man halt immer noch.

00:24:23: Aber man braucht noch Skills dazu.

00:24:25: Man braucht so... wie geht man mit der Technik um?

00:24:28: Das war so meins.

00:24:29: Da bin ich sehr froh, dass ich diese Generationswechsel, das ich denen irgendwie eingeleitet habe.

00:24:35: Weil ja, die Jungen helfen mir gerade jetzt einrichten.

00:24:39: Headset wäre ich total überfordert ehrlich gesagt weil es mich nie interessiert hat.

00:24:45: aber es gehört dazu Und das sind so Skills und die, ja natürlich braucht man Social Media.

00:24:53: Braucht man Skills?

00:24:54: Weil ich merke es hier.

00:24:56: Man kommt ganz schwer an junge Menschen ran ohne Social Media!

00:25:00: Die einzigen jungen Menschen, die ohne Social media rankommen, sind die Kinder meiner Kunden... ...und ansonsten Null war die ganzen Marketing-Aktionen mit Postkarte und Brief Und Litfassäule, lustigerweise.

00:25:18: Das ist auch... das interessiert kein Menschen mehr.

00:25:21: und vielleicht ist es auch gut so ja?

00:25:23: Und das ist auch sowas, dass habe ich nicht verschlafen aber das hab' ich net verschlaven weil ich eben meinen Sohn, mein Markus mit im Boot gehabt hab und der gesagt hat Papa das brauchen wir.

00:25:39: Buh!

00:25:39: Was ist das?

00:25:40: Erzähl mal was ist Instagram?

00:25:43: Ich hab grad wo, dass ich Facebook gehabt habe.

00:25:46: Da bin ich immer schon vorkommen wieder der Cracker und dann kam so was Neues und das hört ja nicht auf.

00:25:52: und es ist auch gut so.

00:25:55: nur da bin ich jetzt auch wieder oldschool.

00:25:58: Das ist mir zu viel.

00:25:59: manchmal sollte man das auf die Seite legen mal wieder in sich gehen vernünftige Gespräche führen in die Tiefe diskutieren.

00:26:08: ohne dieses Social Media diese Scheinwelt nenne sie mal diese Glitzer Welt stellt sich ja jeder nur so dar, dass alles bestens-bestens ist.

00:26:17: Und das weiß man mit Sechzig, dass nicht immer alles bestends-bestends ist.

00:26:21: Dass im Leben halt auch mal irgendwann mal eine Delle kommt durch die man durch muss – die hatte ich auch!

00:26:28: Aber da es wichtig ist, dass sein Umfeld passt wie Familie und für uns, wir heißen Familienagentur.

00:26:35: Das ist ganz gezielt ausgesucht worden.

00:26:38: Das der Begriff weil uns Familie ist für uns das höfste Gut Und das wird so bleiben.

00:26:44: Du hast ja selber gesagt, du hast aus deiner Archintour eine Marke gemacht?

00:26:49: Genau!

00:26:51: Ich finde es immer gut wenn die Markenbildung natürlich strukturiert abläuft und man quasi da überlegt was macht man da?

00:26:58: aber ich glaube bei dir ist es ja wirklich... Es ist entstanden.

00:27:02: Also das ist nicht so, da gab es irgendwann mal einen Positionierungs-Workshop oder so.

00:27:09: Das weiß ich noch und kann mich an dieser Stelle mal teilen.

00:27:11: Ich bin mir jetzt auch nicht mehr sicher seit wann wir uns kennen.

00:27:13: Ich würde jetzt einfach mal sagen, so in der Träge könnte's gewesen sein.

00:27:19: Und da war's so... Ich kam zu dir in die Akkentur und da steht so ein Riesenaufsteller mit...

00:27:26: Genau!

00:27:28: Den hat wie immer noch.

00:27:29: Ja, genau.

00:27:30: Mit dem Leuchtturm so und das ist natürlich so man verbindet es dann einfach.

00:27:33: also da ist ein Wiedererkennungswert.

00:27:37: und was du jetzt auch gesagt hast mit der Technik aber natürlich auch mit dem Thema Social Media.

00:27:44: Am Ende ist es ja eine Weiterentwicklung der aktuellen Situation und ob wir die Dinge gut finden oder nicht darüber können wir reden aber fürs Geschäft spielt am Ende keine Rolle.

00:27:53: So sieht's aus!

00:27:54: Genau.

00:27:55: Und ich glaube, dass du das was du gesagt hast für die für die neunziger Jahre also sprichtest Du ein Netzwerk einen Experten-Netzwerk brauchst.

00:28:02: Was anders ist es ja dann in dem Fall auch nicht.

00:28:04: Also du hast jetzt Experten bei euch im Team die sich um Social Media kümmern genau Das entsprechend weiterentwickelt Auch hier am Rande, also jeder der Lust hat.

00:28:14: Ich denke das packen wir mit in die Show Notes und einen Social Media Auftritt auf Insta.

00:28:18: Das finde ich immer mega.

00:28:20: Macht natürlich immer ein Unterschied wenn man die Menschen kennt.

00:28:22: Das ist klar aber ich find es extrem treffend authentisch gemacht Und jetzt kommen wir so ein bisschen auch in diese Richtung.

00:28:30: Also ich hab...ich sag's mal bewusst um Vorteile halt zu stressen.

00:28:37: Ich habe oftmals erlebt dass gerade erfolgreiche Agenturen, wenn die innerhalb der Familie oder vielleicht auch außerhalb der Familie den Staffelstab weitergeben wollen.

00:28:48: Ich formulier es vorsichtig!

00:28:50: Dann so ein bisschen mit ihrem eigenen Ego zu kämpfen haben.

00:28:53: Weißt du so dieses Thema?

00:28:55: Das was ich gemacht habe war ja offensichtlich richtig sonst wäre ich nicht erfolgreich.

00:28:59: und jetzt kommen in Anführungsstrichen die jungen Hüpfer Und ich sag's bewusst deswegen interview' ich dich.

00:29:05: ja das hab ich bei dir komischerweise nie wahrgenommen.

00:29:09: Von Anfang an jemand, der gesagt hat ich höre auf meinen Markus.

00:29:12: Und ich bin eine Art Richtschnur für ihn.

00:29:15: und wenn du hast vorhin gesagt von Höhen und Tiefen die es immer gibt um da auch dazu sein.

00:29:19: aber du hast meine Wahrnehmung von Anfang an den Staffelstab schon sehr direkt übergeben oder wie.

00:29:26: also fang vielleicht mal damit an.

00:29:27: warum ging das eigentlich los?

00:29:28: Wie kam die Entscheidung dass Markus derjenige ist und wie war das für dich so?

00:29:33: diese Phase der Übergabe?

00:29:36: Ja super Frage.

00:29:39: Vielleicht dazu noch eine kleine Vorgeschichte.

00:29:41: Geht auch wieder von meinem Daddy, uns hat auch Handball verbunden.

00:29:46: Mein Vater war ein Macher.

00:29:48: der hat den SV Meering mein Handballverein bei dem ich jetzt auch schon über fünfzig Jahre im Mitglied bin.

00:29:53: Hat ja groß gemacht und die Abteilung gegründet war einfach ein paar Jahre.

00:29:58: Also er hat so Leute die besser werden wollen wie er.

00:30:04: Die hatte immer runtergedrückt.

00:30:05: also das wollte er nicht.

00:30:06: Den hatte meine offene Decke gegeben.

00:30:08: Das hat er mit mir genauso gemacht und ich habe das relativ früh erkannt.

00:30:14: Mein Papa war wirklich mein riesen Vorbild, war auf dem Sockel gestanden, ich hab ihn auf den Sockel gehoben und dann irgendwann mal hab' ich halt gemerkt dass der Sockel ein bisschen zum Brötling anfängt.

00:30:24: Dann wollte... ...wollte, dass sich sein Nachfolge will in seiner Firma so Immobilienverwaltung und Immobilie eine Hausverwaltung genau.

00:30:33: Und dann war ich während beim Studium mal wieder Praktikum gemacht und hab festgestellt Also, meinem alten Herrn Nachfolgen bin ich immer der Cybert Jr.

00:30:42: Never!

00:30:43: Der lässt nicht zu, dass ihm ein eigenes Weg geht und das habe ich mir echt geschworen.

00:30:48: Das wäre ich mit meinen beiden Kindern.

00:30:51: Ich hab noch mal eine Tochter, will ihr auch erwähnen?

00:30:53: Die uns auch unterstützt mit Social Media.

00:30:57: Das wollte die nie... Und Markus und ich ist es eigentlich entstanden.

00:31:02: Markus hat witzigerweise am elften neunten zwei tausend eins Das ist ein abartig prägendes Datum, hat er zum ersten Handball-Training gegangen.

00:31:13: Es war Nine Eleven.

00:31:15: Das war Markus sein erstes Handballtraining und deswegen... Und da war ich dann irgendwie relativ bald seit Trainer.

00:31:23: Er war immer meine rechte Hand und mir haben da immer richtig gut zusammenpasst.

00:31:28: Ich habe es relativ schnell gesehen wie talentiert er ist.

00:31:31: Ich wusste, der wird besser als ich, viel besser und das soll auch werden!

00:31:37: Das ist wie jetzt auch.

00:31:38: ja, man braucht andere Skills.

00:31:40: Bei uns hat es früher gelangt wenn ich einen Motsbumskaptage im Arm und platziert erschwerfen können, die war nie der schnellste!

00:31:46: Ich habe als Spiel kapiert aber der Markus ist groß, er ist zehn Zentimeter größer, der ist schneller, der Athletischer usw.

00:31:54: und so fort.

00:31:55: und wie gesagt das ist eigentlich sinnbildlich auch für unsere Arbeit.

00:32:00: dass was sie früher gebraut hatte hat für mich für meine Zeit gelangte würde jetzt nicht mehr ausreichen Wie du es die Brücke vorhin auch schlagen kannst.

00:32:08: Und dann ist das eigentlich weitergegangen, dann habe ich sogar als Trainer relativ schnell mit jungen Burschen, die auf die keiner irgendwas geben hat, haben wir es geschafft in die Bayernliga zu kommen.

00:32:20: Ein glässige Bayernliga damals, acht Mannschaften und da haben wir nur wirklich richtig cool performt, die habt die Leute zusammen gehalten, die küsen mich heute alle noch die Jungs.

00:32:30: Die sind alle dreißig Jahre alt jetzt.

00:32:35: Wow, war das eine geile Zeit.

00:32:36: Und so ist es entstanden dass Markels und ich gemerkt haben hey wir können das super miteinander!

00:32:43: Er hat dann auch kein Problem, dass ich der Boss bin.

00:32:45: also was was wir nach außen ausgestrahlt haben war immer dass sie der Strenge bin.

00:32:51: Ich darf nicht mehr zu viel loben vor den anderen gerade beim Handball.

00:32:56: Und im Auto nach Hause habe ich gesagt hey alter geiles Spiel super.

00:33:01: Und das war mir immer wichtig, diese Wertschätzung rüberzugeben und positiv zu bleiben.

00:33:07: Dann ist er auf dem Gymnasium und dann ist sie auf die FOSS.

00:33:12: Dann hat man beim FOSS Wirtschaftszweig halt eine Praktikum gebraucht... ...und dann wollte er unbedingt mal da rein was der Daddy macht.. ..und dann haben wir nach Augsburg damals noch in die Filialdirektion.

00:33:24: Da war es nämlich noch so.

00:33:29: Kollegen Peter Deung ab ATN schwieße alle heißen die kennst du auch noch nicht.

00:33:35: Hat er dann da Praktikum gemacht und dann hat er schon eine Hämtle, ein Krawettel an gehabt und voll süß hat dann so Sonderaufgaben gekriegt.

00:33:45: So Datenbank zu führen und Echsel alles bla bla bla.

00:33:47: das hat er super gemacht und hat dann auch gesagt kre cool.

00:33:50: und ich habe ihn dann auch damals zur Termine mitgenommen.

00:33:55: Und dann hat er gesagt, Papa das ist ja mega.

00:33:58: Also es macht ja mega Spaß!

00:34:00: Er hat dann nur zuschauen können, er hat dann gar nichts... Ja die Kunden haben ihn ab und zu gefragt hey wie ist es eigentlich mit dem Alten da zusammen?

00:34:07: und so.

00:34:08: Dann habe ich gesagt super top.

00:34:11: Und das Geile war hab ich mega profitiert davon aufm Heimweg.

00:34:17: Habe immer gesagt Markus erzähl wie war der Termin?

00:34:21: Was hast du für ein Gefühl und sag mir bitte, was hat da an mir nicht gepasst?

00:34:28: Und das war so... Ja, das hab ich immer zulassen.

00:34:31: Um auch selber besser zu werden!

00:34:33: Und er hat mir dann Sachen gesagt, Vater du nervst, du zupfst die ganze Zeit an deinem blöden Baderum.

00:34:38: Was machst du denn eigentlich selbst so wenn du beim Kunden

00:34:40: bist?!

00:34:41: Das sieht nicht selber net.

00:34:43: Wenn du alleine unterwegs bist, siehst es net.

00:34:46: Das war jetzt nur ein kleines Beispiel.

00:34:48: So haben wir das immer wieder gemacht.

00:34:52: hat er seine Abbie gemacht?

00:34:56: und dann ja die große Frage, was macht man denn jetzt?

00:34:59: Geht mir das zum Studieren.

00:35:01: Er hatte erst mal Schnauze voll gehabt.

00:35:04: Ja, du wolltest es dazwischen.

00:35:08: Also abbie heißt okay, er ist dann neunzen sage ich jetzt mal.

00:35:13: Was von Zeitraum war das?

00:35:14: also zweitausend nur dass man sich ein bisschen vorstellen kann welcher Zeit es überlegt

00:35:17: gerade.

00:35:19: Markus ist jetzt zehn Jahre bei der Inter.

00:35:22: Ja, zwei Fünfzehn.

00:35:24: Zwei-Fünfzehnte habe ich glaube ich gemacht irgendwie so.

00:35:28: Und ja dann sind wir irgendwie... Da hab' ich gesagt Papa das interessiert mich will die machen.

00:35:34: Ich sag du top aber eins sage ich da dass du musstest deine Mutter verkaufen weil unsere Frauen zu Hause die armen jetzt haben ihr ganzes Leben Handball Handball Hamburg gehört und wenn sie zweiter geht interinterinter.

00:35:48: Die laufen uns irgendwann mal davon.

00:35:49: Also du musst das okay von deiner Mutter holen und das musst Du machen, mein Freund!

00:35:54: Und es hat er wirklich... Das ist jetzt natürlich eine Bettgeschichte.

00:35:59: Er machte es dann nach zum Elfe bei uns ins E-Bett krabbelt.

00:36:05: Jetzt sieht sie ein bisschen wild an.

00:36:06: Hat meine Frau kreiert und hat meiner Frau bis in der Früh um sechs erklärt, warum ich das machen will?

00:36:11: Ich habe mich schon lange umgedreht, hab schlafen.

00:36:14: In der Früh ist meine Frau aufgeregt gesagt, ok bin einverstanden Kann er machen, find ich cool?

00:36:20: Und so ist es entstanden.

00:36:21: Dann war erst die Belegung ob er das duale Studium bei der Inter macht und dann haben sie ihn abgelehnt, auch witzig weil er im BWR nicht die passende Note gehabt hat.

00:36:29: Das war ein kleiner Seitenhieb.

00:36:31: Und dann war's aber so dass damals du weißt wie die meinen zu mir gesagt hatten du Stefan wir machen wieder Vertriebserzubis, wir bilden wieder für den Vertrieb aus!

00:36:42: Das wäre doch was für euch.

00:36:44: Man sagt hey super... Meine Kinder sollen erst Lehre machen und dann studieren, finde ich besser.

00:36:53: Und das war dann der Weg ja?

00:36:54: Dann haben wir das eingeschlagen!

00:36:57: Ich muss sagen die Zeit, die er dann schulisch in Mannheim war und die Interkennigland hat, war für ihn.

00:37:03: so ein bisschen erwachsen werden, Hörner abstoßen... Diese Praxisphase hatte bei mir zu Hause gehabt in der Agentur.

00:37:11: Da hatten wir schon hin- und wieder unsere Problemchen die wir aber immer wirklich partnerschaftlich erledigt haben.

00:37:21: Und es sind nur Kleinigkeiten gewesen, die meiner Hand sich nach auch ungerecht waren weil der mein Sohn war.

00:37:28: Ich habe einfach viel zu viel von ihm gewusst.

00:37:30: Er wusste wann er ins Bett ist!

00:37:33: Wenn morgen früh um neun in der Termin ist und du gehst schon drei ins Bett das weiß ich von einem anderen Lehrling nicht.

00:37:40: Das war manchmal... Da hab' ich mich dann auch gedacht ja so lange performt scheiß drauf iswurscht Solange er das macht, was er machen muss ist alles in Ordnung.

00:37:49: Das ist auch Machen lassen Erfahrungen sammeln und das dank der Marheut noch... Entschuldigung, musst du mal schnell das ziehen?

00:37:57: Macht das?

00:38:00: Dass ich ihn da so entwickeln habe lassen natürlich immer schon an der Bande führt aber nicht so immer herzuziehen Darf ich was sagen dazu?

00:38:16: Da kommt natürlich so

00:38:19: ein bisschen Gedanken auf, weil ich jetzt auch so ein bißchen überlege die Situation, die vielleicht der eine oder andere Hörer jetzt sein könnte.

00:38:26: Man kann dir entweder in einer Situation sein selber, ich sag mal kurz vor einem Übernahme einer Archentur oder eines Bestandes oder sonstiges zu sein... Oder man ist selten vielleicht in einer ähnlichen Situation wie du vor zehn Jahren Gebe ich jetzt die Akkentur ab, gebe ich den Bestand über.

00:38:46: Da jetzt mal die spannende Frage, weil wir wollen das ja so ein bisschen als Experiment machen wenn nachher dein Sohn da ist... Was glaubst du?

00:38:53: Wenn ich deinen Sohn frage wie diese, ich sage immer die ersten zehn Jahre, wie die Zusammenarbeit zwischen euch beiden war was eher Wichtiges mitgenommen hat, was ihm einfach viel aber auch herausfordernd war, was glaubst Du was er antwortet?

00:39:11: Also Er wird sagen, dass die ersten Jahre für ihn ganz chillig waren.

00:39:18: Da hat er keine Verantwortung gehabt.

00:39:20: Also da hat er mitgehen dürfen und sich alles reinziehen dürfen.

00:39:23: Alles immer dabei.

00:39:25: Und er hat abschauen dürfen.

00:39:28: Dann kam ... dann kam die Zeit wo er dann glaubt zwei neunzehn ist er dann fertig geworden Mit seiner Ausbildung.

00:39:35: Und dann ging er ja sofort in die Selbstständigkeit... und dann hat er mal gespürt Barwerte zählen.

00:39:45: Und er hat es schon geschafft, während seiner Azubizide auch seinen Netzwerk aufzubauen.

00:39:51: also da war er schlau der Kerle und das hat er heute noch und ich glaube dass er es schätzt, dass er sein Weg gehen darf.

00:40:02: Dass er nicht von mir in die Richtung gedrängt wird und sich das angenommen habe um gemeinsam mit die Zukunft zu gehen Und das ist ja auch so eine schöne Sache.

00:40:17: Ja, im Moment würde es mal schwer fallen rauszugehen aus der Agentur weil ich einfach da noch viel zu gern mit den jungen Leuten zusammen bin und weil ich vielleicht gemstmordlos das Gefühl noch gebraucht werde damit die noch ein bisschen beschäftigt bin.

00:40:31: keine Ahnung aber das ist so krass.

00:40:36: was einfach irre ist dieses Vertrauen dass wir dass wir zueinander haben.

00:40:41: Also natürlich hat man, wenn man in der Agentur ist junge Leute mit beschäftigt und on-boardet oder wie man auch immer so schön sagt die testen das wie kleine Kinder aus.

00:40:53: wie funktionieren die Cyballs miteinander.

00:40:56: da kann man doch mal ein Stinkbomb besetzen und schauen wir mal ob sie zusammenhalten oder ob man dann noch ein bisschen an Keil reintreiben können.

00:41:03: sowas passiert und es war bei uns nie ein Thema Da kam keiner dazwischen und das soll heute noch so sein.

00:41:11: Und wir sind halt schon im ständigen Austausch miteinander auch über alle Themen.

00:41:22: Er wird schätzen, dass er sich ausprobieren dürfen.

00:41:25: Dass sie also sehr des Sicherheitsnetz unter ihm war.

00:41:32: Aber nimmer so arg... Also er kann auch alleine laufen!

00:41:36: Und das ist mir ganz wichtig zu sagen, nicht dass er da vom Papa gemacht.

00:41:42: Das will ich gar nicht!

00:41:43: Das ist nämlich überhaupt nicht so.

00:41:45: Sondern er ist sein eigener Kopf und er hat mehr Unternehmergeist als ich habe.

00:41:52: Und das hat er vielleicht auch von Zuhause gesehen, dass er es nicht so haben will wie sein alter Herr der fünfzehn Jahre lang alles alleine gemacht hat.

00:42:01: Und er hat gesagt, das will ich nicht.

00:42:02: Ich will ein Team haben Und die profitiert davon.

00:42:07: Ich, Alter Partner, profitiere von diesem Team!

00:42:12: Dass sie im Kopf jung bleibt und dass ich mit der Technik mitgehe.

00:42:15: Dass ich weiß was ist draußen, was passiert da draußen?

00:42:18: Was bewegt junge Leute, wo geht die Reise hin?

00:42:22: Das sind die Würze an dem Ganzen und die lassen mich teilhaben.

00:42:26: Da bin ich dankbar darüber.

00:42:28: Ich

00:42:28: bin schon mega gespannt, wie dein Sohn...

00:42:33: Also

00:42:33: du kannst das ja dann am Ende anhören.

00:42:36: Und ich hätte noch eine ganz wichtige Frage weil die stelle ich auch jedem Gast und würde mich im Übrigen sehr interessieren, wie da eventuell die Unterschiede zwischen euch beiden ist.

00:42:46: Und zwar jetzt ist es ja so, wir hören also jetzt hören hier Vermittler zu aber sicherlich auch so wie ich sehr bin Vertreter von von Gesellschaften die natürlich den ganzen Tag überlegen und auch Dinge tun.

00:42:58: Wie motiviert man?

00:43:00: Wie bekommt man Menschen wie dich oder dein Sohn dazu erfolgreich zu sein?

00:43:07: Und es gibt natürlich klassische Dinge bei uns in der Pransche, also da ist jetzt so Wettbewerbsreisen, Bonifikationen.

00:43:14: Vielleicht irgendwelche Communities-Austauschrunden.

00:43:16: Alles was so denkbar ist!

00:43:18: Was würdest du so den Zuhörern nehmen?

00:43:20: So auch Richtung Versicherer jetzt gedacht... ...was man tun sollte um Menschen wie dich?

00:43:25: Ich bleibe jetzt erstmal bei dir ne?

00:43:26: Markus' Frage ist separat.

00:43:28: Menschen wie Dich zu motivieren.

00:43:31: Puh,

00:43:31: das ist eine super Frage.

00:43:33: Also

00:43:35: ich

00:43:36: brauche Vertrauen, ich brauche wirklich Vertrauen.

00:43:40: Ich brauche Loyalität auch die Gesellschaft mir gegenüber.

00:43:46: Das sind so die dicken Werte, die mir wichtig sind.

00:43:51: Natürlich Zuverlässigkeit.

00:43:53: auch dass ich auch jeden Monat mein Geld zuverläsig bekomme das ist mir aufwichtig.

00:44:00: Ansonsten ja Unterstützung und zwar uns gerade was alles technische Neuerungen betrifft.

00:44:09: Nimmts uns mit, Ai-Tiler!

00:44:12: Nimmt uns bitte mit auf die Reise.

00:44:14: Erklärts uns was ihr macht und warum man es macht und stellt uns das nicht bloß hin und sagt Fris oder Sterb?

00:44:20: Sondern lasst uns in den Austausch gehen.

00:44:24: Übrigens tolles Glas Nico.

00:44:26: Ich habe jetzt wieder meinen FC Nürnberg-Klass.

00:44:28: Das fand ich sehr leid.

00:44:30: Wunderbar, alles cool.

00:44:32: Ja, das ist so.

00:44:34: diese Kommunikation dieser Austausche Der findet nicht mehr statt.

00:44:38: Und das war früher besser, muss ich wirklich sagen.

00:44:41: Man meint natürlich mit Teams und so weiter kann ihr alles ... Nee!

00:44:45: Beziehts den Vertrieb ein damit auch die Leute im Betrieb verstehen wo der Hammer hängt was draußen los ist Wo tickt's?

00:44:56: Und dieses Zusammenspiel zwischen Betrieb und Vertrieb da es noch so viel zu tun.

00:45:06: Da brauchen wir Leute, die die Brücken schlagen um auf Verständnis füreinander zu haben.

00:45:10: Auch für mich war nie in der Risikoprüfung, nie in Schadensabteilung.

00:45:14: Das wäre vielleicht mal ganz gut, dass ich mal auch verstehe warum kriegt er mit einem einkriegenden Zehn nageligen Risikozuschlag?

00:45:22: Ja und ja das finde ich wichtig, dass man da viel besser in den Austausch geht uns mitnehmen und die anderen Leuten ein bisschen mehr gegenseitiges Verständnis zeigt.

00:45:36: Wenn du jetzt, also es waren alles sehr angenehmerweise wenn ich eine Frage stelle Motivation.

00:45:41: Da gehen manche, ich sag mal eher in die monetare Richtung Du bist jetzt eher in der Richtung Wertzusammenarbeit.

00:45:48: Jetzt passen auch zu dem Team-Thema.

00:45:53: Wie ist dies?

00:45:55: Ja, ihr habt's... Die letzten Jahre.

00:45:59: mein Antrieb war immer auf die Goldreise zu kommen.

00:46:02: Also das war mein Antrieb.

00:46:05: Die Rolle des Geldes hat sich auch in meinen dreißig Jahren verändert.

00:46:10: Am Anfang war es, und das ist auch für mich ganz wichtig für jeden der da draußen sitzt überlegt euch was bedeutet Geld für euch?

00:46:19: Was ist es?

00:46:20: Ist es Image?

00:46:21: Ist Reichtum Unabhängigkeit Freiheit?

00:46:25: Was auch immer.

00:46:26: diese Rolle vom Geld wird sie verändern im Laufe der Jahre?

00:46:28: Und überlegts euch wo steht ihr jetzt?

00:46:31: Für mich ist schon lang das Geld ein nettes Thema Wirklich nett.

00:46:35: Für mich ist es wichtig, ich möchte auf der Bühne stehen.

00:46:38: Ich möchte auf die Jahresauftaktierung draußen stehen und für mich für die Goldreise qualifiziert haben.

00:46:45: Das ist wenn ihr das geschafft habt dann ist für mich ein Jahr erfolgreich gewesen Und dann stimmt natürlich auch der Geldbeutel wenn ihr es geschafft habt.

00:46:54: aber das ist nicht primär der Antrieb Das verstehen viele vielleicht nicht, aber für mich ist es wirklich dann mit meinen ganzen erfolgreichen Kollegen die das ganze Jahr nicht sehen.

00:47:06: Zusammenzukommen und sich wieder auszutauschen.

00:47:09: Und auch die Vorstände am Tisch zu haben, mit denen ich mal ein Gläschen Wein oder Birle trinken.

00:47:15: Das ist eine ganz andere Basis.

00:47:17: Das was das Leben für mich ausmacht.

00:47:19: Damals den Menschen zu begegnen und nicht der Positionen.

00:47:23: Und da mal ein bisschen... Ja!

00:47:25: Mal hoffen wie geht's denn dir?

00:47:27: Wie wird man eigentlich Vorstand, will man Vorstand sein?

00:47:30: Oder wird man dahin geschubst.

00:47:33: Ja die Fragen und das finde ich halt so angenehm bei der Inter dass wir eine kleine Familie sind Dass man die Vorstehende kennt.

00:47:41: Die kennen die Vorstände Und sie kennen mich und es finde ich sensationell.

00:47:46: Das macht's auch aus.

00:47:49: und wie gesagt das verstehen viele nicht sagen ja komm ist jetzt nicht zu schlimm wenn mal nicht dabei bist.

00:47:55: Ich habe jetzt mal einer zwanzigste Goldreise geschafft.

00:48:00: Da bin ich mega stolz und da gibt es noch zu viele, die das hier gemacht haben Und das wusste ich vorher nicht wo ich angefangen habe dass das mal so raus geht und das jetzt weiterzugeben.

00:48:12: Wir sind auf dem besten Weg.

00:48:13: Markus war jetzt schon dreimal hintereinander auf der Silberreise.

00:48:16: Wahnsinn!

00:48:19: Das macht mich stolz, mächtig stolz.

00:48:23: So darf's gern weitergehen und wir werden das so weiterfühlen.

00:48:29: Ja, wenn ich das richtig verstanden habe ist es halt auch so ein bisschen glaube ich eine Art Orientierung.

00:48:34: Also sprich wenn du einen Wettbewerb gewinnst dann weißt du so ein bischen wie stehst du?

00:48:39: also ist das was du tust wirklich erfolgreich?

00:48:42: Das Geld ist das Eine hast Du ja schon ausgeführt dass das nicht eher der das motivierende ist oder vielleicht auch die Bonifikation die da im Hintergrund steht oder sonstiges sondern es geht ja eher darum Ist das was man tut eigentlich erfolgreich?

00:48:53: und wer definiert Erfolg?

00:48:58: Nicht durch Zufall kommst du jetzt wieder auf das menschliche, dass du sagst.

00:49:01: Du willst einfach auch mal wissen wie tickt denn der Mensch der Vorstand?

00:49:04: Der die anderen erfolgreich mit dem du dann auf der Reise bist, mit denen dich austauschen kannst wo wir wieder beim Netzwerk wären.

00:49:09: also das schließt sich ja so ein bisschen der Kreis und ich bin schon mega gespannt Wie dein Sohn die ähnlichen Fragen Beantworten wird.

00:49:22: eine Sache Wir haben jetzt natürlich den einen oder anderen Namen auch gehört.

00:49:31: Und das ist genau das Magische an so einem Podcast, wenn zwei Menschen die sich seit langer Zeit kennen, dann spricht man natürlich schnell mal über ein Name, wo man da sofort weiß ach ja das war nicht Person X Y aber ich denke trotzdem aus dem Kontext heraus konnte man das ganz gut zuordnen und was es da jeweils ging.

00:49:45: Ja, was soll ich sagen Stefan?

00:49:46: Es war echt mega und auch an alle da draußen wenn ihr solche Agenturen kennt.

00:49:51: Solche Persönlichkeiten das will ich an dieser Stelle einfach noch mal sagen.

00:49:54: es ist nicht einfach nur eine erfolgreiche Agentur mit der ich mich hier unterhalte sondern es ist eine ganz ganz tolle Persönlichkeit die ich über Jahre auch für mich war Steffan lange Zeit ne Art Mentor Und ich kann nur jeden Glück wünschen der mit ihm gemeinsam so ein Weg gehen darf.

00:50:15: Alles Gute weiterhin.

00:50:17: und ja die letzten Wurde gehören natürlich dir.

00:50:20: Lieber Nico, ich bin schon ziemlich stolz da dabei zu sein.

00:50:24: dass du mich da siehst als der Typsky der seinen Lebenswerk vorstellen darf fühle mir mega geerrt.

00:50:31: Und wir zwei sind beide Scorpione.

00:50:34: Wir haben immer schon gematcht wir haben uns immer schon.

00:50:37: Ja mehr wir haben es schon von Anfang an die gleichen werte gehabt.

00:50:40: Du bist Gluckfan Ich bin Handballfreak.

00:50:44: Wir haben eine Familie, geht bei uns über alles.

00:50:47: Ja und das ist vielleicht so das Schlusswort.

00:50:52: Mein Erfolg ist nicht nur mein Bankkonto, mein Erfolg ist meine Familie.

00:50:58: Das passt

00:50:59: sehr gerne.

00:50:59: Ciao!

00:51:00: Tschüssi.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.