#002 Unternehmertum in der Ausschließlichkeit
Shownotes
- MuVP Insta: https://www.instagram.com/maklerundvermittlerpodcast/
- MuVP Webseite: www.vertriebsansatz.de
- MuVP Events: www.vertriebsansatz.de/event
Nico Locker: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nico-locker/ E-Mail: locker.nico@googlemail.com
Marco Klenk: linktree https://linktr.ee/agentur_klenk Linkedin https://www.linkedin.com/in/marco-klenk-049b7820b/
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich Willkommen zur neuen Folge des Markler und Vermittler Podcast.
00:00:04: Diese Folge gehört zu unserem AOSpezial für moderne Ausschliessigkeitsagenturen.
00:00:09: Hier sprechen Agenturen offen über ihre Erfolge, ihre Learnings- und ihre Sicht auf den Vertrieb der Zukunft.
00:00:15: Mein Name ist Niko Locca.
00:00:18: Es gibt das Vorurteil in der Ausschließlichkeit sei zu wenig Unternehmer tun!
00:00:22: Unser heutiger Gast zeigt eindrucksvoll dass genau das Gegenteil möglich ist.
00:00:27: Ich freue mich sehr Marco Klenk von der R&V-Agentur Kleng bei uns zu begrüßen.
00:00:33: Eine der erfolgreichsten und unternehmerischsten Ausschließlichkeitsagentoren Deutschlands – und, im Jahr ist es auch in Deutschland – zweitausendfünfundzwanzig.
00:00:40: die erfolgreichste Agentur ausgezeichnet mit dem Unternehmerass in Gold.
00:00:45: Aufgebaut mit klaren Strukturen, Startup-Mentalität, Fokus auf Firmenkunden und dem Anspruch, Agentur wirklich als Unternehmen zu führen!
00:00:54: Wir sprechen darüber, wie dieser Weg entstanden ist.
00:00:57: Welche Prinzipien dahinter stehen und was andere Agentoren – und natürlich auch Versicherer – daraus lernen können?
00:01:04: Schön dass du da bist!
00:01:05: Lass uns starten!
00:01:07: Marco, hättest Du früher jemals gedacht, das Du einmal in unsere Prangshe landen wirst?
00:01:14: Ja erstmal Hallo zusammen.
00:01:16: und ja Nico erst mal vielen lieben Dank für die Worte.
00:01:20: irgendwie immer noch so ein bisschen surreal das zu hören was davor vier drei vier monaten passiert ist, vor allem wenn du es jetzt nochmal so vorliest und um ehrlich zu sein hätte ich mir damals nie vorstellen können in der Versicherungsbranche zu arbeiten.
00:01:34: Ich hatte damals als ich achtzehn war ein wirklich sehr bescheidenes Abi war da leider Gottes nicht so der strebsamste Schüler weil er einer der so ein bißchen fauler war lieber auf dem Sportplatz draußen unterwegs war nicht so viel gelernt hat.
00:01:48: Und ich komme aus einer Region, die bei Bad Merkentheim Künstelsau ein kleines Dorf nennt sich Gommersdorf und da gibt es halt viele Hidden Player.
00:01:55: Da war der Plan klar du bleibst in der Heimat Du willst unbedingt ein duales BWL-Studio machen?
00:02:00: BWLA Handelindustrie und da hatten wir einfach sehr viele Unternehmen in der Nähe.
00:02:05: Du hast aber auch drei Gymnasien in der Näh gehabt und meistens halt immer nur eine Stelle pro Unternehmen.
00:02:11: und wenn du dich damals mit zwei sieben zwei acht bewirbst sondern Abi war dann nur bei dann hast du halt auch vierzig-fünfzig-sechzig Konkurrenten, die halt auch mit Eins Komma zwei Komma Null, zwei Kommaaeins um die Ecke gingen.
00:02:25: Wieso man einfach sagen musste dass ich damals jetzt nachträglich gedacht das wahrscheinlich größte Glück in meinem Leben hatte?
00:02:32: Dass mich kein Unternehmen davon eingestellt hat sondern nur die R&V hat mich für ein duales Studium genommen und ich habe wirklich fünfunddreißigvierzig Bewerbungen geschrieben.
00:02:42: Teilweise war es sogar so dass meine Eltern gesagt haben zu hey Ich glaube, dass mit dem Plan duar ein Studium das können wir ein bisschen eng werden.
00:02:49: Bewerb dich mal vorsichtshalber mit noch auf kaufmännische Ausbildung.
00:02:52: Mach erstmal die Kaufmännischer-Ausbildung und bleib dann natürlich intern in dem Unternehmen und entwickel dich dann auch weiter und studiere dann quasi erst einmal im Nachgang.
00:03:02: Und ja... Dann kam irgendwann der Moment als mich ein gewisser Thomas Menzinger von der R&V angerufen hat und mich dann in die Agentur zum Bewerbunggespräch eingestellt hatte.
00:03:12: und da muss man einfach sagen göttliche Fügung, weil auch das kann ich offen kommunizieren.
00:03:18: Ich hätte wirklich damals jedes einzelne Unternehmen in der Region und sonst wo der R&V Versicherung vorgezogen.
00:03:26: Das heißt, hätte ich eine andere Zusage bekommen würde ich jetzt heute nicht hier sitzen dürfte heute nicht Gast im Podcast sein und dürft mich jetzt nicht als beste Versicherungsagentur Deutschlands vom Jahr So verrückt, da merkt man einfach mal wieder wie oft dann das Thema Schicksal auch in eine Rolle spielt.
00:03:47: Dass ich einfach manches was man vielleicht gerne hätte gar nicht so ergibt und gar nicht fügt weil noch etwas viel größeres schöneres irgendwo draußen wartet.
00:03:56: Und ja dass jetzt die ausführliche Ausformulierung.
00:04:00: aber im Endeffekt muss ich da einfach sagen Ich hätte mir es niemals vorstellen können in die Versicherungsbranche zu gehen.
00:04:07: Ich war natürlich schon immer ein sehr kommunikativer Mensch.
00:04:13: Man sagt dann oft so, ja, so'n bisschen Entschwetzer wie es halt so schön heißt, war immer humorvoll.
00:04:19: Konnte schon immer super gut mit Menschen, hatte einfach auch durch die fußballerische Laufbahn den einen oder anderen Verein wo du in neues Umfeld geworfen wurdest, wo du mit vielen Menschen neuen Kontakt hast und dich super schnell akklimatisiert hast.
00:04:32: Da wusste man da ist eine gewisse Gabe in der Richtung dar.
00:04:35: Einfach diese Extrovertiertheit.
00:04:38: Aber dass dann quasi die Versicherung wird war reiner Zufall, weil ich wusste damals ehrlicherweise es gibt eine Autoversicherung und dann war ich blank.
00:04:46: Und so bin ich ins tolle Studium gegangen!
00:04:50: Also... Erst mal vielen Dank für deine offenen Worte.
00:04:52: Das ist natürlich mega wichtig, um auch so ein bisschen einschätzen zu können wie so ein Lebensweg läuft und wie er weiterführt.
00:04:59: Ich fasse mir ganz kurz zusammen was ich persönlich auch verstehen kann.
00:05:02: also erstens man wächst nicht auf und will unbedingt in Versicherungsvertrieb.
00:05:06: das ist leider so dass es auch heute noch so und das war auch wenn ich mal so sagen darf zu meiner Zeit so.
00:05:11: Das zweite ist man wird irgendwie reingestoßen man sieht's am Ende.
00:05:16: als Schicksal verstehe ich auch.
00:05:18: Was ich nicht ganz verstehe ist, du hast jetzt gesagt, zwei tausend sieben, zweitausend acht.
00:05:23: Hast Du gesucht?
00:05:25: Und jetzt ist...
00:05:26: Zwei dreizehn, zwei vierzehn.
00:05:27: Also ich habe zwanzig vierzehnt mit dem dualen Studium begonnen und zwanzizehn war die Bewerbungsphase.
00:05:33: Okay super also zwanzich vierzehen das heißt wir reden jetzt hier von bis zu was über zehn Jahre.
00:05:40: Wie kann es dann sein?
00:05:42: Ich muss die Frage einfach so stellen wie kann es sein dass du nach Gut zehn jahren schon zu der erfolge oder zu den erfolgreichsten argenturen deutschlands überhaupt zählst?
00:05:50: also wie war dieser prozess?
00:05:53: wie war das in dieser kurzen zeit überhaupt möglich.
00:05:57: Wie war der prozess möglich?
00:05:59: ich habe mich teilweise zwischen den ja auch gefragt da bist du natürlich zuhause reflektiert dein ja geht vieles durch den kopf.
00:06:06: dann musste ich mich halt durch zwanzig fünfundzwanzig extrem oft kneifen dachte mir so ist dass jetzt wirklich passiert.
00:06:12: oder träumst du gerade und du warst morgens früh auf, das ist alles in Luft aufgelöst.
00:06:17: Du hast wieder deinen normalen Alltag.
00:06:20: Ja im Endeffekt gibt es viele Themen die da mit rein spielen.
00:06:23: ich bin eigentlich damals mit einer unschönen Situation reingestartet.
00:06:28: Ich war in der Agentur super verhältnis zu allen Kollegen gehabt hab davon vielen Menschen einfach was lernen dürfen habe auch wirklich den beruf von der pika auf gelernt habe aber trotzdem zweimal die Woche die Post sortiert und hab quasi den Außendienst und die Abrechnung zugehört, wo jetzt viele heutzutage sagen mit so hey ich bin noch Student als ob ich Postsortieren würde.
00:06:51: Aber ich habe halt immer gesagt, Hey!
00:06:52: Ich will den Beruf von der PK auf lernen.
00:06:55: Für mich hatte auch das Studium nichts mit dem Berufsbild zu tun.
00:06:58: in meinen Augen war Das Studium ist quasi ein BWL-Studium mit natürlich bisschen Versicherung, Finanzschwerpunkt, aber eher allgemein.
00:07:05: wenn du aber im Vertrieb bist machst du ja in deiner Praxisphase sozusagen diese Ausbildung, kaufmann für Versicherungen und Finanzen.
00:07:13: Ja eigentlich diese Praxis-Inhalte mit.
00:07:15: also das war für mich immer so zweigeteilt Und Du musst halt einen Beruf, du darfst dir zu nichts zu schade sein und Du musst ihn halt von der Pika auf lernen.
00:07:23: Dann war ich damals extrem viel auch bei den Vertriebsassistenten gesessen Weil du musst ja auch wissen wie wird ein Schaden gemeldet?
00:07:30: Wie würden Schaden abgewickelt?
00:07:31: was läuft denn im Hintergrund?
00:07:34: weil Ich beschreibe es immer so schön, jeder kennt ja quasi diese Pyramidenmodelle in sämtlichen Betrachtungen und je größer die Stärke, je besser dein Fundament ist.
00:07:44: Und so weiter kannst du das Ganze halt aufbauen und wachsen.
00:07:46: und viele wollen hat bei Stufe zwei drei oder vier anfangen weil sie meinen ja die kompletten Grundlagen will ich nicht legen.
00:07:53: wir haben's bei mir bewusst damals so gemacht weil ich halt auch wirklich alles wissen wollte, von allem Bescheid wissen wollte.
00:07:59: und dann kam damals ja ein guter Herr der hat sich Verkaufsausbilder genannt also er war nicht direkt von der R&V das war der Abteilungsleiter von der Agentur wo ich einfach sagen muss menschlich voll Katastrophe.
00:08:12: Ich kann es nicht anders titulieren!
00:08:13: Ich hatte Gott sei Dank zu meinem damaligen Bezügsdirektor Thomas Menzinger der mich eingestellt hat und deswegen Thomas da.
00:08:21: in diesem Zuge vielen lieben Dank an dich.
00:08:25: Ja, ohne dass du damals dir wahrscheinlich gedacht hast den Jungen stelle ich ein wäre der Weg natürlich nie so möglich gewesen.
00:08:31: Da hatte ich dann immer das Thema okay mein R&V Chef super Verhältnis, Vertrauen offen locker konnte quasi auch viele Sachen machen und dann hattest du quasi den Verkaufsausbilder.
00:08:44: zwar der Abteilungsleiter der Agentur wo man einfach sagen muss ja war menschlich alles andere als eine schöne Zeit.
00:08:53: Ich habe zwischendurch auch wirklich überlegt, das Studium hinzuschmeißen weil es dir dann irgendwann gar keinen Spaß mehr gemacht hat obwohl der Job an sich super war.
00:09:02: aber das umfällt war halt einfach nicht gut.
00:09:05: Das hat man einfach nur gemerkt kaum hat er die Tür verlassen und war auf einem außer Haustermin was cool locker alles war schön kam wieder zurück war alles eisig und angespannt und hab's dann aber auch durchgezogen weil ich da einfach von meinen Eltern auch so erzogen wurde, dann einfach die Mentalität von zu Hause mitbekommen habe.
00:09:22: So wenn du halt was machst und anfängst, dann ziehst du es erst mal durch.
00:09:26: danach kannst immer noch machen.
00:09:27: und auch dieses altbekannte Zitat Lehrjahres sind keine Herrenjahre man muss halt einfach auch mal durch eine gewisse Phase durch.
00:09:35: Und ich hatte den Vorteil dass mein Vater selbst eine Führungskraft ist der einfach mit den jungen Menschen super konnte Super lockeres Verhältnis zu vielen hat und man dankbar sie gemerkt hat Wie geht denn eigentlich Führung?
00:09:49: Wie macht man es quasi heutzutage modern mit der Lockerheit, dass das trotzdem funktioniert?
00:09:53: und ich habe quasi live erlebt wie macht man's auf gar keinen Fall.
00:09:58: Und da sage ich, da können Menschen immer mit zwei Sachen reagieren Wenn ihr schlechtes im Leben wieder fährt kannst du natürlich immer nur das schlechte und das negative suchen.
00:10:07: Ich bin so ein Mensch, ich bin extremst positiv Das haben auch schon manche gesagt, mit Habie kann man wirklich in solchen Situationen einfach immer noch positiv sein.
00:10:17: Weil ich sage du kannst aus jeder Situation was Positives ziehen.
00:10:21: In dem Falle war es eine negative Situation aber ich konnte für mich rausziehen.
00:10:25: wie will ich auf gar keinen Fall sein?
00:10:27: Wie will ich nicht auf gar kein Fall mit Menschen und vor allem mit Mitarbeitern wenn ich mal welche habe sollte umgehen.
00:10:33: Und das sind ja auch so die Learnings die dazugehören.
00:10:35: ist es nicht immer alles nur schön.
00:10:36: Es ist nicht alles Friedefolder Eierkuchen.
00:10:39: Jeder hat schwere Zeiten irgendwie durchlebt, jeder hat bei irgendwas mitmachen müssen was nicht cool war.
00:10:44: Die Sache ist wie reagierst du darauf?
00:10:46: Und für mich war das halt das beste Learning zu sagen okay im Endeffekt danke dass mir das damals wieder fahren ist.
00:10:53: ich weiß auf jeden Fall wie es auf gar keinen fall machen will und das bringt dich ja auch in deiner weite Entwicklung als Mensch als Führungskraft weiter.
00:11:00: und genau dann du alles Studium rum.
00:11:03: da war ich schon zum ende den anderen Agenturen eingesetzt weil es einfach da nicht mehr tragbar war.
00:11:08: Und dann war ich so ein bisschen Versuchskaninchen, wo in dem kompletten Gebiet unterwegs war.
00:11:13: Ich war alle sechs Wochen in einer anderen Stadt, in der anderen Agentur War zwei Jahre lang sozusagen Hotelmensch hat von Montag bis Donnerstag im Hotel übernachtet.
00:11:22: Du hast den ganzen Tag auf dich alleine gestellt und das sind halt auch Dinge.
00:11:26: du wirst da halt unfassbar schnell erwachsen und reifst halt unfASSbar schnell weil du bist auf einmal der Privatkundenspezialist und Sparings Partner zu Versicherungsagenturen, die im jüngsten Fall waren.
00:11:39: Die damals gab´s ca.
00:11:40: thirty-fünfunddreißig.
00:11:40: Die meisten sind ja dann eher fünfzig, fünfundfünfzig gewesen.
00:11:44: Manche waren Mittevierzig und du willst ja nicht wahrgenommen werden wie der Student sondern Du bist ja auf Augenhöhe wahrgenommen Werden.
00:11:51: Und dann bist Du halt ein Tag die Woche bis Du abends mit dem Selbstständigen natürlich mal was essen gegangen Als Familienvater er der lang quasi heim zur Family musste und Du warst der Einundzwanzigjährige der innerfremden Stadt saß und eigentlich den ganzen Tag auf sich alleine gestellt war.
00:12:06: Das heißt übrigens auch viel Zeit mit ihr selber.
00:12:10: Vielleicht mal ganz kurz, wie alt jung bist du jetzt gerade?
00:12:14: Weil das hatten wir noch gar nicht erwähnt!
00:12:16: Also ich bin noch neunundzwanzig aber in circa dreieinhalb vier Monaten fällt dann auch die Dreißig bei mir.
00:12:24: Alles klar, also nur dass man mal ein bisschen einschätzen kann.
00:12:26: Also von den Erfahrungen die du gerade berichtest ich glaube die haben manche in dem ganzen Berufsleben nicht.
00:12:31: Von der Seite ganz kurz zur Einordnung genau also der gute Mann den ihr hier vor mir seht er ist noch keine Dreißig.
00:12:38: Ich habe für mich mal ganz kurz zusammengefasst als Learning und Du kannst ja gerne ergänzen oder sagen das passt Erstmal das Thema Positiv also Dinge positiv sehen und auch zu widsen was will ich eigentlich nicht?
00:12:49: Oder wie will ich es nicht haben so rum ... dann natürlich auch mal alles ausprobiert zu haben.
00:12:55: Gerade wenn wir Akkenturen über Vertrieb sprechen, da es sich nicht zu fein sein... ...mal die Posts zu sortieren vielleicht nicht jeden Tag und auch nicht jahrelang aber zumindest dass man's mal gemacht hat und weiß was kommt denn eigentlich für Prozessereien bevor man sie überhaupt anpackt?
00:13:09: Dann habe ich mal noch das Thema Dankbarkeit!
00:13:11: Das hab' ich jetzt öfters bei dir gehört.
00:13:12: Vielleicht auch mal dankbar zu sein für gewisse, vielleicht du hast es glaube ich vorhin Schicksal genannt.
00:13:18: Manchmal muss man eine Schicksale auch erzwingen.
00:13:20: aber das Thema und fand ich auch schön auch mal auf die Eltern zu hören.
00:13:25: Ja gehört dir auch dazu.
00:13:28: Genau genau.
00:13:29: Da
00:13:29: wird jetzt bestimmt die Mutin im Podcast daheim.
00:13:31: Man hatte wahrscheinlich wieder so ein bisschen im grinsenden Gesicht und würde sich denken, ah ob er heutzutage noch so oft auf mich hört?
00:13:36: Aber damals war's auf jeden Fall noch so.
00:13:40: Ich glaube, das gehört mir zu dem ganzen Aspekt Dankbarkeit.
00:13:42: Also den eigenen Eltern dankbar zu sein für die Lebensweg und die Möglichkeiten.
00:13:47: Genau also du bist auch jetzt noch und weiterhin sehr jung und ich glaube für unsere Branche bist da auch noch in einigen Jahren immer noch einen ganz, ganz junger.
00:13:55: wann genau hast Du jetzt eigentlich dann richtig eine Agentur gegründet?
00:13:58: oder wie kam es dazu dass Du dann eine Agentu gegrundet hast?
00:14:01: Als im Grunde eins zwischen Step Filter tatsächlich noch?
00:14:05: Ich war dann da ja zwei Jahre quasi im Privatkundenbereich unterwegs, aber habe nach anderthalb Jahren schon gemerkt mit hey das ist cool ich will auf jeden Fall Kunden betreuen.
00:14:13: Mir wurde das persönlich dann aber zu monotronen.
00:14:16: Wille jetzt keine mit auf den Schlips treten weil ich weiß wir haben sehr viele draußen unterwegs die betreuten gerne ihre Privatgründe Die auch da super erfolgreich drin sind.
00:14:24: aber einfach mir persönlich.
00:14:26: für mich Mich hat es nicht genügend gefordert und mir war der Arbeitsalltag zu langweilig Weil im Grunde ist es doch immer irgendwo so das gleiche Der Mensch dahinter ist natürlich anders, aber nachher die Lösung, die wir Ausarbeitung präsentieren, geht ja nachher darum wie viel Quadratmeter hat ein Wohngebäude?
00:14:41: Wie viele Geschosse?
00:14:42: Wie brauchst du deine BU und eine Altersversorgung?
00:14:44: Das war so zu viel von der Stange.
00:14:47: Weswegen ich damals schon recht früh und recht jung dann beim Bezugsdirektor gefordert habe, würde gerne mich in die Firmenrichtungen weiterentwickeln weil mir das einfach am meisten Spaß gemacht hat einem Unternehmer gegenüber zu sitzen, der sich ja auch drum herum mit ganz anderen Themen beschäftigt.
00:15:03: Es geht um andere Verantwortung und andere Absichterungshöhen Und vor allem jeder Tag, jeder Termin ist anders.
00:15:08: Man hat einen produzierenden Betrieb dann ein Handelsunternehmen Dann hast du quasi ein Handwerksbetrieb, der draußen rausfährt und es einfach viel abwechslungsreicher, viel spannender und da dann halt auch wieder das Thema Dankbarkeit wie Du's gerade formuliert hast weil ich denke dass alles andere als selbstverständlich dass man das war damals Ende, zwanzigneinzehnt bis zwanzichzwanzig einem Dreiundzwanziggärigen schon so viel Vertrauen schenkt mit Held du darfst uns mal dein Firmkundenberater machen.
00:15:38: Klar ich habe in den zwei Jahren im Privatkundenbereich super geliefert Top Zahlen gehabt Super Arbeitsmoral.
00:15:45: aber So ich war damals bei uns in der Region so der jüngste Firm Kundenberater der das irgendwo gemacht hat und dann sitzt er am Anfang damit dreiundzwanzehn im Unternehmer gegenüber der Mitte Fünfzig ist und das ist natürlich dann schon einfach ein Riesengeb.
00:16:00: Jetzt mit meinen knapp dreißig, ist das was ganz anderes.
00:16:03: aber mit Anfang zwanzig schon so jung in die Firmenkunden Beratung zu gehen ist ja wirklich unüblich.
00:16:10: und im Endeffekt sag ich mal jetzt seit einem halben Jahr ist mir ein bisschen mein Bad gewachsen.
00:16:15: Der Bart steht jetzt davor hatte kein Bar da sah ich noch viel jünger aus als ich ohnehin bin.
00:16:20: Und jetzt musst du dir mal vorstellen mit dreiundzwanzig hätte ich auch als neunzehn oder zwanzigt durchgehen können Und das sitzt in Anführungsstrichen als junger Bub, einem gestandenen Unternehmen gegenüber.
00:16:30: Ja sorry für das Wort aber das trifft es gerade nicht besser.
00:16:34: so viel Eier musst du als Führungskraft erst mal haben dass du das zu einem jungen Menschen zutraust und Das war dann halt so und das war dann aber ein relativ kurzer Prozess weil wir hatten dann das Thema Umstrukturierung man kennt es von Konzernen Und dann bin ich als Firmenkundenerator in den Bankenvertrieb gegangen.
00:16:53: Das heißt, die haben auch unseren anderen großen Vertriebsweg kennenlernen dürfen wo ich ultra viel gelernt habe sehr viele kompetente Menschen mitarbeitet und da habe ich sehr viel mitbekommen gerade auch wenn ich an meinen letzten Bezirksdirektor dort denke den Jochen Wüstholz der in meinem Augen im Firm Kundengeschäft eine kleine Korrifere ist.
00:17:12: von dem lerne ich heute noch täglich und bin heute auch noch das öfteren auf seiner Terrasse zu einem R&V-Gespräch, wo wir immer das ein oder andere Bierchen dazu trinken.
00:17:22: Und ja also da auch mit viele Produkte gerade das Thema Kautionsversicherung einfach nochmal unfassbar aufbauen können.
00:17:28: und damals war dann klar okay da gibt es eine Agentur hier in Stuttgart und der verstehe ich mich super!
00:17:33: Ich weiß er wird keine Familie nachfolge haben, da wird's irgendwo jemand geben, der irgendwo da in Relevanz kommt und damit schon immer mal so ganz glose gequatscht dass ich wusste ok könnte es bestimmt sich grundsätzlich vorstellen dass ich vielleicht mal das Ding übernehmen.
00:17:48: Jetzt war es natürlich hier in Stuttgart, in der Landeshauptstadt und nicht irgendwo im Allgäuern der Schwäbischen Alb in einer Prerienagentur die Firmenlastik war.
00:17:58: Natürlich ist das natürlich eine Agentur wo sehr viele Menschen Interesse drauf haben weil sie damals schon ungefähr an den Kompositen bestanden etwas über zwei Millionen hatte Und das einfach bei einer guten Struktur.
00:18:12: Da kam dann aber tatsächlich irgendwann nach anderthalb Jahren, das war damals glaube ich im April.
00:18:17: Im April zweiundzwanzig kamen dann ein Anruf mit Hey Marco.
00:18:21: wir hatten unsere Planungsgespräche.
00:18:23: er möchte Ende dreiundzwanzig Anfang vierundzwantig aufhören die Agentur übergeben.
00:18:28: man macht bei uns so einen Übergabejahr das heißt das komplette Jahr.
00:18:31: zwanzig dreinzehnzig war das Übergabejahre und er hat dich als seinen Wunschnachfolger gesehen.
00:18:38: Und dann hat die R&V nur gelacht, weil für die R & V war auch ich der Wunschnachfolger als Besetzung für die Agentur.
00:18:43: Deswegen war das im Grunde innerhalb von zwei Minuten gequatscht.
00:18:47: und wenn du sowas Angeboten bekommst... ...das ist jetzt für mich auch nur hundert Kilometer von meinem Heimatdorf und natürlich noch sehr viele enge Freunde um meine Familie leben.
00:18:55: Das heißt, ich bin nicht aus der Welt!
00:18:58: Da darfste ja gar nicht lange überlegen, wenn du so eine einmalige Chance bekommest.
00:19:03: und ja, so war quasi dann der Weg hin.
00:19:06: zum Thema Unternehmertum, wie ich die Agentur bekommen habe.
00:19:08: Und dann war Dreiundzwanzig klar das Übergabejahr wo man schon zusammen gearbeitet hat.
00:19:14: Ich hab viele Kunden vorgestellt bekommen aber war natürlich da schon unternehmerisch komplett als Freigeist unterwegs durfte alles machen entscheiden war schon auf Akquise für Thema Mitarbeiter Büro und und und haben da einfach schon strategisch und konzeptionell sehr viel arbeiten können.
00:19:31: damit da ich mal da die ersten Grundpfeiler einfach gelegt wurden ... tu ich jetzt einfach die letzten anderthalb zwei extrem außergewöhnliche Jahre.
00:19:41: Spannende Lebenslauf bislang.
00:19:43: und meine Frage, ... ... und darin geht ja auch so ein bisschen dieser Podcast der Gedanke so... ... das wäre wirklich die Art des modernen Vertriebs in Vordergrund stellen.
00:19:53: Und jetzt einfach mal, ich versuche die Frage mal so herumzustellen,... ... du hast eine Agenturstruktur, du hast gesagt aber auch schon eine gute Struktur vorhanden,... ... es war auch einen guten Bestand schon oder sehr guter Bestand verhandeln.
00:20:04: Wie klassisch?
00:20:05: ... war der Agent oder die Agentur aufgestellt.
00:20:11: Und was hast du dann innerhalb dieser, also... ...dreinzwanzig war die Übergabe?
00:20:14: Ja!
00:20:15: Also vierundzwanziger ist jetzt rum, also zwei Jahre wo du dann komplett frei machen konntest.
00:20:21: Was hast du klassisch angefunden und wie hat sie es quasi jetzt entwickelt?
00:20:27: Was habe ich klassisch vorgefunden?
00:20:29: das kann man sich heutzutage eigentlich fast gar nicht mehr vorstellen wie das ablebt.
00:20:32: Man hatte natürlich eine Sehr altes Büro, das nicht gerade attraktiv war.
00:20:37: Dass dort Menschen gerne herkommen und gerne hier arbeiten.
00:20:40: Du hattest kaum Parkplätze.
00:20:42: Du warst in einem kleinen Städtchen wo es kein Bäcker oder Metzger gar nichts gab.
00:20:47: Kein Supermarkt, wo man sich mal mittags was besorgen kann.
00:20:50: Und... Es war alles auf Papier!
00:20:52: Der Agenturist hatte einen Raum nur voller Ordner.
00:20:56: Er hat jede E-Mail ausgedruckt hat dann teilweise Notizen drauf gemacht, hat die E-Mail eingescannt und mir dann das Ding rübergelegt oder rüber geschickt.
00:21:04: Also im Endeffekt wenn wir von Prozessen und Strukturen und irgendwas denken gab es da einfach nichts weil es gab ja auch keine Mitarbeiter.
00:21:12: Es gab eine Halbtagsinnendienstkraft Die keine Versicherungsausbildung hatte, die im Grunde so ein bisschen Schäden gemeldet hat als kaufmännische Sachbearbeiterin und fertig Mehr war da nicht.
00:21:24: Von dem her hatte ich den Vorteil, ich darf mich auf eine grünen Visa austoben habe ich es immer schön formuliert.
00:21:31: Hatte aber auch der Nachteil Ich kann ja an nichts Bestehendes andocken das heißt ich muss alles von null machen.
00:21:38: und dann war für mich das Thema wenn du eh schon alles von null machen musst Habe ich immer so das Thema Startup Charakter gehabt.
00:21:45: Klar man war damals ja selber noch sehr jung.
00:21:47: Dann sagt jeder raus ist cool Es ist hip Man will in einem Start up arbeiten, man will diese Lockerheit Und das sieht die junge Menschen an.
00:21:55: Warum denn jetzt nicht einfach mal probieren, diese alte eingestaubte Versicherungsbranche, wo extrem viele schöne und gute Sachen mit sich bringt?
00:22:05: Auf komplett moderne Weise auszuleben.
00:22:07: Und das Ganze in der Start-up-Mentalität hochzuziehen.
00:22:11: Spoiler vorneweg irgendwie hat es geklappt.
00:22:15: Lies geklappt hat.
00:22:17: war da halt auch das Thema... Ich habe von Anfang an nicht mehr die Prozesse überlegt.
00:22:21: wie brauche ich ein Prozess wenn ich eine oder zwei Mitarbeiter hab?
00:22:24: Sondern wie muss meine Struktur, meine Prozesse aussehen... ...wenn ich irgendwann fünf, sechs oder sieben Mitarbeiter habe?
00:22:29: Weil mir klar war.
00:22:30: Ich muss im Personal investieren.
00:22:31: Ich will im Personal Investieren.
00:22:34: Und ich hab's mir auch zugetraut und hatte einfach auch dieses hundertprozentige Vertrauen in mich als Person diesen Weg so gehen zu können.
00:22:43: Ja du hast eine Frage, wie es aussieht!
00:22:46: Also das fand' ich jetzt spannend.
00:22:48: Das ist ja trotzdem ein kurzer Faser.
00:22:50: jetzt also wir reden über maximal drei Jahre.
00:22:53: Wie weit...?
00:22:53: ... war dir als du angefangen hast schon klar, dass du quasi zumindest strukturell.
00:22:59: Wir reden mal noch nicht über einen Erfolg weil... ...hast du selber gesagt musst dich selber kneifen.
00:23:02: also ob das wirklich alles stimmt.
00:23:04: und ich kann dir sagen ja es stimmt aber wie weit kundest du das schon vorhersehen?
00:23:08: oder hast du damals schon das Bild gehabt von einer Archintour so wie sie heute ist?
00:23:13: Wie groß würdest du sagen war das Gap zu dem was dann wirklich gekommen ist?
00:23:18: Gap, wie es wirklich gekommen ist war dann riesig weil ich hatte mir eigentlich damals zwanzig dreiundzwanzig eine Vision für zwanzigg dreißig gemacht und diese Vision für Zwanzigg Dreißig von Bestandsgröße Mitarbeiter Wie man aufgestellt ist?
00:23:35: Ist halt schon gefallen.
00:23:37: Und ich musste dann diese Vision zwanzigtreißig mit gewissen Bestands Größen und Zahlen immer wieder überarbeiten.
00:23:44: Weil einfach der Wachstum dann auch einmal so exponentiell und gigantisch war, allein wenn man sich anschaut wir sind jetzt ein zwölfköpfiges Team seit diesem Jahr.
00:23:54: Dass man einfach in der kürzesten Zeit zehn Menschen eingestellt, eingearbeitet hat obwohl ja währenddessen trotzdem auch die komplette vertriebliche Sphäre ja auch noch mit bedient wurde.
00:24:07: War halt im Grunde einfach nur zu Bewerkstelligen wenn man einfach sagen muss dass einfach drei Jahre wo halt nichts mit der normalen fünf Tage Woche, nichts mit dem acht Stunden Arbeitstag zu tun hatte.
00:24:22: Da waren ich glaube im Jahr dreiundzwanzig hatte ich acht Urlaubstage in gesamten Jahren.
00:24:26: Ich habe fast jedes Wochenende durchgearbeitet und hatte oft samstags noch Kundentermine bei Bekannten in der Heimat und hab samstag Sonntag jeden Tag drei vier fünf Stunden mit einem Laptop aufm Schoß oder abends von zwanzig bis zwanziger Uhr beim Laptopp aufm Shows Spotify im Hintergrund laufen gehabt.
00:24:44: diese ganzen strukturellen und konzeptionellen Dinge, die nicht das operative Tagesgeschäft sind halt zu solchen Zeiten gemacht wo ich nicht in den Kernarbeitszeiten hätte da sein müssen.
00:24:54: Und hatte einfach fairerweise über die Jahre eigentlich einen doppelten Job vom Zeitaufwand als auch von Mengen gerüst.
00:25:02: anders kann man es irgendwie gar nicht titulieren weil wir wissen dass sonst irgendwo Wuppen um Bewerkstelligen.
00:25:07: klar was cool ist wenn du den ersten Außendienst legal eingelernt hast und die erste VA Dann ist das bei uns ein Autarkerprozess, dass natürlich die nächste Vertriebsassistentin mit der neuen VA-Auchzig Prozent zu haben schon macht und ich dann nur außen mitmachen muss im Außendienst ähnlich.
00:25:23: Das ist dann quasi ein gewachsenes System in der Zeit.
00:25:26: aber bis wir mal auf dieses Leveln und diesen Qualitätsanspruch hinkommen war halt einfach sehr viel mit privaten Verzicht und einfach das Unternehmertum war.
00:25:37: Dreiundzwanzig, Vierundzwang sind einfach zu einhundert Prozent Mittelpunkt und Fokus vom Leben wo man halt in vielen anderen Bereichen auch zurückgesteckt hat.
00:25:44: Alles geht sicher, da brauchen wir uns ja auch keine Illusion machen.
00:25:47: Ich hatte zu der Zeit beispielsweise und auch heute keine Partnerin.
00:25:52: Hätte ich in derzeit irgendwo eine Partnerin gehabt?
00:25:56: Das hätte ich wahrscheinlich in dem Pensum und Level gar nicht machen können, weil mir fairerweise sagen muss es gibt wichtigeres im Leben als den Beruf Als ne Firma.
00:26:05: Klar Bei mir war das nicht vorhanden, ich konnte dann meine freie Zeit natürlich mit meinen engsten Freunden und auch für die Firma investieren.
00:26:12: Und andere halt viel mehr Zeit mit seiner Partnerin oder vielleicht sogar schon Kinder, weil wir viele sicherlich zuhörig haben werden, die einfach eine Family haben.
00:26:19: Sag ich da kannst du irgendwann gar nicht dieses Pensum so abrufen wie es jetzt bei mir die letzten zwei drei Jahre irgendwo der Fall war?
00:26:30: Hast du eine Frage?
00:26:33: Sehr gut!
00:26:37: Also was mich an dieser ganzen Transformation noch interessieren würde ist, ich bleibe mal bei meiner Ursprungsfrage also wegen dem Zielbild.
00:26:45: Du hast gesagt du hast es wesentlich schneller erreicht als du es geplant hattest und hast auch jetzt Danke für die Offenheit natürlich auch klar dargelegt dass deine Familien-Situation oder deine private Situation ist teilweise zugelassen hat das du dieses Pensum fahren konntest.
00:27:00: Was mir nochmal interessiert wurde ist also du hast schneller hinbekommen ja Aber war das Zielbild trotzdem oder das was du dir überlegt hast, dass also nahezu identisch und es ist einfach nur schneller gekommen?
00:27:13: Oder hast du auch das Ziel Bild immer wieder korrigieren müssen.
00:27:17: Nee, das Ziel-Bild war tatsächlich identisch!
00:27:19: Also da hatte ich wirklich über ein zwei Jahre eine ganz klare Vision im Kopf wie meine Agentur, wie die Arbeitsweise, wie das Umfeld aussehen soll... Und da muss man wirklich der Weise sagen, da war ich Gott sei Dank auch ein kleiner Sturkopf hat mich da keinen Millimeter von der Vision irgendwo abbringen lassen.
00:27:34: Ich habe eigentlich auch den Weg dorthin schon relativ klar mit Mission, zu Beschwission und Mission Strategie alles ausgearbeitet wo klar war was für Maßnahmen muss ich denn treffen um die Dinge zu erreichen.
00:27:46: das ging alles auf, ging alles größer schneller wie gedacht.
00:27:50: aber an der eigentlichen Vision wurde tatsächlich nie gerüttelt und auch der Aktionsplan musste jetzt in zwei bis drei Jahren nie angepasst werden Weil ich einfach das große Glück hatte, dass irgendwie dem Plan nicht mit zurechtgelegt habe.
00:28:03: Stand heute zu einem Jahrzehnt Prozent gepasst hat und aufgegangen ist.
00:28:09: auch hier ganz kurze Zusammenfassung was ich für mich mal mitnehmen also du brauchst ein Zielbild ohne Vision.
00:28:15: für diese Zielbild und Vision brauchst Du natürlich fleiß.
00:28:19: aber das ist dann sicherlich Ich möchte nochmal wiederholen, sehr wertvoll einfach mal darauf hinzuweisen dass nicht jeder die gleiche Lebenssituation hat um dieses Pensum zu fahren.
00:28:28: Da muss
00:28:28: man in meinen Augen ein fairer Weißen zu einem Podcast irgendwo sagen was sonst hinterfragt sich jemand warum mache ich das nicht?
00:28:34: Warum habe ich das Pensum nicht gefahren?
00:28:35: so offen und ehrlich müssen wir irgendwo sein.
00:28:38: hätte ich da irgendwo eine Partnerin gehabt in den Zeiten dann hätte ich dieses Pensums in der Art und Weise so auch nicht abgerufen und hätte es wahrscheinlich auch nicht Weil es, wie gesagt, wichtige Botschaften gibt.
00:28:50: Wichtigeres im Leben als die Arbeit und das Unternehmen.
00:28:55: Und ja... Das muss man halt einfach auch sagen, weil nicht dass sich da der eine oder andere dann hinterfragt und sich denkt hey!
00:29:01: Natürlich habe ich damals mit sechs, sieben, achtundzwanzig, neunundzwantzig wahrscheinlich noch ein anderes Zeit- und Energieleve, wie wenn ich jetzt irgendwie mit fünfundvierzig, achtenviertzig in einer Agentur benommen hätte Da hast du ja natürlich so das Thema Stunden und Verzicht und wenig Schlaf.
00:29:17: Und hin und her, was du sicherlich einfach noch anders eingetaktet bekommst weil man halt einfach doch noch sage ich ohne jetzt jemand auf dem Schipste dreht wahrscheinlich in den jungen Jahr noch ein bisschen mehr Power hat.
00:29:28: Nein, ich finde es genau richtig dass du das so klar auch formulierst, weil wir brauchen uns nicht vorzumachen, dass man die jetzt einfach aufm Reisbrett sagt, das was der Marco gemacht hat, das mache ich jetzt in den nächsten zwei Jahren auch und dann ist das exakt das gleiche.
00:29:39: also das wissen Das wird so nicht funktionieren.
00:29:42: Ich habe noch als Nebenzielbild und Fleiß, hab ich noch das Wort Stur aufgeschrieben also eine gewisse, gewisse Klarheit für das Ziel zu haben den, das Engagement ist das Eine aber auch die Sturheit war.
00:29:54: Ich könnte mir vorstellen, aber du kannst ja sagen ob es so war oder nicht?
00:29:57: Ich könnt mir aber vorstellen dass du auch in den letzten drei Jahren vielleicht mal Situationen hattest wo Leute gesagt haben, ey glaube ich nicht, dass das klappt oder dass das funktioniert und
00:30:07: war das so mehrfach Und das waren so Momente.
00:30:12: Klar wusste ich, dass der Plan und die Vision irgendwo groß ist.
00:30:16: Die war aber auch bewusst zu groß.
00:30:19: Es ging los... Ich habe ... ... zwanzig-dreiundzwanzig hatten wir die erste Jahresauftakttagung als ich dann wieder bei den Selbstständigen war damals ja noch im Übergabejahr.
00:30:28: Wussten drum ging okay.
00:30:29: Ich soll direkt vor zweieinhalb bis hundert Leute auf die Bühne.
00:30:32: komplett Süddeutschland mit Außendienstlern war da.
00:30:35: So als ein bisschen von meiner Vision.
00:30:37: da ging es nur rein um das Thema Officekonzept Sprechen also nicht die Vision im Allgemeinen, sondern nur wirklich.
00:30:42: wie ist das Büro geplant?
00:30:44: Warum ist es so und so
00:30:45: geplant?".
00:30:46: Und damals hieß es zu mir schon ich darf nicht meine tatsächlichen Kosten nennen, die ich investiere.
00:30:52: Ich musste die schon um fast fünfzig Prozent runterschrauben weil die Zeit schon groß genug war damit ich quasi... Damit's nicht irgendwie so zu arg rüber kommt von der Bühne.
00:31:03: Und da muss man sagen, gibt es natürlich... Die gab's damals schon immer ein paar die von Anfang an positiv waren.
00:31:08: Sie sagten dann endlich geilen, endlich mal jemand der einen Plan hat, der eine große Vision hat.
00:31:14: Heutzutage in Neudeutsch sagt man ja mittlerweile Macher dazu in unserem Jugendslänger oder der Jugendsprache und das sind viele hergekommen.
00:31:20: Ey geil!
00:31:21: Endlich mal ein Macher, endlich einmal was bewegen, was reißen will.
00:31:24: Die Vereinzelne gab's schon immer, die wurden jetzt Gott sei Dank über die Jahre mehr.
00:31:28: aber dann gab's natürlich auch sehr viele, die natürlich drin saßen.
00:31:32: Ach, schon wieder so ein Schwetzer.
00:31:34: Der fällt eher auf die Schnauze und zu mir hingekommt der älte übernimmst dich doch das wird nichts und Das sind dann schon so Dinge.
00:31:41: Da kannst du dich von runter ziehen lassen was wahrscheinlich die meisten Menschen irgendwo getan hätten weil auch der führt ja der Agentur jetzt schon fünfzehn zwanzig Jahre der weiß bestimmt mehr als ich der macht es bestimmt besser als Ich.
00:31:53: Und bei mir ist dass im Endeffekt so.
00:31:55: ich glaube das kannst du dir auch gar nicht irgendwie antrainieren oder annähern, manches hast du vielleicht einfach in dir drin oder nicht.
00:32:03: Wenn mir zu jemandem was sagt das geht nicht, dass funktioniert nichts, das kannst du nicht, das passt so nicht dann ist das für mich die größte Motivation es erst recht zu machen.
00:32:13: Das ist wir.
00:32:14: da hatte ich letztendlich mit einem guten Kumpel von mir ein Gespräch der SR Fußball Trainer und er sagt zum Beispiel auch er macht seine besten Spieler wenn die gegnerischen Fans ihn beleidigen und hassen.
00:32:24: weil also dieser interne Ansporn ist Man will an irgendwo runter machen, will ein irgendwo runter ziehen und ist dann ich will keinem was beweisen mit meiner Agentur.
00:32:34: Ich mache das alles für mich, für meine Freunde, für Meine Familie, für mein Leben.
00:32:39: Ich muss nicht irgendwo mich hinstellen und sagen hey!
00:32:41: Ich arbeite jetzt soviel macht es damit ich mich so auszeichnen darf und ihr sagt guck mal ich habe's geschafft.
00:32:47: aber wenn mir jemand quasi sagt ich kann es nicht, dass klappt es nicht funktioniert nicht.
00:32:51: Ist das noch einmal so innerlich dieser Anspor mehr sozusagen zu heil?
00:32:56: dir werde ich's zeigen, du wirst Augen machen.
00:32:59: Warte mal ab!
00:33:00: Du wirst es sehen.
00:33:01: und dann ein Jahr später habe man natürlich schon gemerkt okay man hat viele Leute eingestellt.
00:33:06: Dann kamen viele mit A, du übernimmst dich, du stellst doch viel zu viele Leute ein, du wechst so schnell Und das passt doch alles nicht.
00:33:14: und das kann nicht funktionieren.
00:33:16: und dann hat man jetzt das ja auch von zwanzig M gesehen.
00:33:19: da hatten wir dann auch irgendwann eine Tagung Ich glaube das war am April oder Mai Es war im Mai war ich dann auch auf der Bühne, wo auch mal über so ein paar Zahlen berichtet wurden.
00:33:28: Die bis dahin schon quasi eine Produktion gebracht wurde.
00:33:31: das sind natürlich einige schon bisschen verstummt und waren dann so okay da ist ja auch wirklich Substanz dahinter und es kam aber trotzdem noch so ein Paar vereinzelt zu mit hey wirklich gut ab!
00:33:42: Ich finde dass gab es so ein Weg.
00:33:43: was aber?
00:33:44: ey?
00:33:44: sei vorsichtig pass auf und du merkst schon es hat sich extrem gewandelt nachdem man das halt einfach mal diesen Proof übereinst sei einmal zwei Jahre nach halt dich irgendwo bewiesen geliefert hat.
00:33:55: Natürlich war erst mal sehr viel negativ, da man ja auch fairerweise dazusagen muss.
00:34:02: Bei uns in der Branche gibt es einfach so viele Schwätzer, viele die von großen Dingen und Visionen erzählen aber nur weil ich davon erzähle wird's halt einfach nichts.
00:34:12: In meinem Motto war schon immer so einfach mal machen einfach tun einfach durchziehen nicht so groß rumproleten was willst du machen das ist zu erreichen sondern einfach liefern.
00:34:23: und da bin ich einfach ein Fan davon, Taten statt Wort zu sprechen zu lassen weil es ist halt einfach so.
00:34:30: Da ist viel mehr
00:34:31: dahinter.".
00:34:32: Es gibt ja nicht umsonst den schönen Spruch auch Neid muss man sicher arbeiten ne?
00:34:39: Von der Seite würde mich jetzt mal so ein bisschen dein Zielbild dann interessieren.
00:34:42: also sprich auch die heutige Realität.
00:34:45: Es gibt so eine klassische Frage so was is dein USP?
00:34:48: Also man könnte das so stellen... Ich würde es aber mal andersrum sagen, also was macht deine Agentur aus?
00:34:53: Wo siehst du die Besonderheit wenn man vielleicht eine klassische Agentur daneben stellt oder vielleicht auch die Agentur wie Sie war bevor Du sie übernommen hast.
00:35:02: Was ist jetzt anders?
00:35:04: Ja ich sag bei uns in der Agentur gibt's schon viele Besonderheiten.
00:35:08: Ich glaube am besten lässt sich das wirken wenn man einfach mal einen Tag bei uns verbringt und wirklich immer so die Heuferie und die Mentalität zieht ... mit was für eine unfassbaren Lockerheit wir arbeiten.
00:35:19: Also zum Beispiel, das darf man gar nicht erzählen... Wir arbeiten alle mit Badelatschen im Büro.
00:35:24: Da trägt keine normale Schuhe!
00:35:26: Ich habe einen eigenen Merch-Team-Shop... Mit einem Kooperationspartner von Yaco... Der hat mit meinem eigenen Unternehmenslogo das gebrandet.
00:35:36: Da ist natürlich jeder mit Glamotten ausgestattet und da haben wir natürlich auch Jaculetten nennt sich das ganze Stadt Adiletten dann machen lassen.
00:35:43: Und das sind quasi unsere Bürohausschuhe Weil das einfach schon so viel lockerer, viel entspannter ist.
00:35:48: Du läufst dann mit Hausschuhen quasi schon im Büro rum und auch dieses... Ich lass nicht irgendwie den typischen Chef oder die typische Führungskraft raushängen.
00:36:00: Klar, im Endeffekt zu manchen Momenten wenn es dann halt mal eine Ansage gibt oder klare Rollenzuweisungen, dann ist klar, wenn der wirklich das Sagen hat.
00:36:09: Aber das brauchen wir meistens gar nicht.
00:36:12: Du musst dir vorstellen, ich habe zum ersten Jahr einen meiner ächsten Freunde, den Philipp Ernst als weiteren Geschäftsführer und auch Firmenspezialist für mich gewinnen können wo ich auch riesig dankbar darüber bin.
00:36:22: Ich habe seit dem ersten Ersten, habe ich als einziger Mensch keinen festen Schreibt sich kein Büro mehr.
00:36:28: Der Chef der Agentur ist der, der sich hinten anstellt Geschäftsführerbüro, quasi Philipp zur Verfügung gestellt hat für die Tage, die er im Präsenz da ist.
00:36:39: Jeder Mitarbeiter hat seinen fixen Schreibtisch und ich sitze seit jeden Tag teilweise an zwei drei verschiedenen Schreibtischen.
00:36:46: Wenn da mal kurz Luft ist, sind sich zwei Stunden dort angedockt.
00:36:49: dann sitzt sie vorne bei den VAs.
00:36:51: Wir haben Empfangsdresen am Arbeitsplatz sitzen in unserem Co-Mirking Dresen.
00:36:55: also das sind glaube auch so Dinge, die nun relativ wenigen Agenturen finde es, dass sage ich immer so Sie selbst nichts führt zu wichtig nehmen einfach diese Lockerheit auch schaffen, bei trotzdem aller Klarheit wer dann schlussendlich das Sagen hat und wenn das für jeden klar ist und jeder das respektiert.
00:37:13: Und dann die Mitarbeiter so eine morale Einstellung haben zu dem Ganzen dass sie einfach diese Freiheit, die sie bekommen wertschätzen es nicht überstrapazieren, was immer klar ist okay wo ist deine Grenze?
00:37:27: Das sage ich mal dieses menschliche Was das Ganze ist, weil da mehr Eingangs drüber gesprochen oder positive negative Führungserfahrung.
00:37:36: Für mich war klar Warum sollte ich irgendwie ein Leitbild von Chef vorgeben?
00:37:42: Ich habe mir erst mal überlegt was für eine Arbeitsatmosphäre hätte ich gerne.
00:37:47: Wie würde ich gerne arbeiten wie hab ich es damals gerne als Angestellter gemacht?
00:37:50: mit welcher Freiheit, mit welchem Vertrauen Mit welcher Selbstbestimmtheit?
00:37:55: und warum soll ich als Chef dann anders sein?
00:37:58: dass meinen Mitarbeitern mein Maß mindestens auch so zur Verfügung stellen und dann natürlich noch auf ihre Bedürfnisse eingehen.
00:38:06: Wie hätten Sie das gerne?
00:38:07: Wir haben im Schnitt eins bis zwei R-Zwei Homeoffice Tage pro Woche mit einem Switch-Modell, die zum Beispiel nicht fest sind, die werden nicht abgestimmt.
00:38:15: So entweder ist halt der Mitarbeiter am nächsten Tag in Büro oder eben nicht.
00:38:18: Dann ist per Team sehr reichbar.
00:38:20: zu diesem Thema Controller ist er komplett außen vor, weil ich steuere nur nach Ergebnis.
00:38:25: Ich steuer meine Außendienstmitarbeiter mit, sind die Zahlen gut und ich steue meine drei oder sechs mal vier Innendienskräfte eines davon der Mutterschutz mit.
00:38:35: Es sind halt einfach alle Anfragen erledigt!
00:38:37: Und im Sommer wenn wenig los ist schicke ich dir halt kontinuierlich eins zwei Stunden vorher heim bei.
00:38:43: warum sollten die heutzutage Zeit im Büro absitzen?
00:38:47: Wenn eh nichts reinkommen dann können sie auch um vierzehn Uhr heim gehen und sollen sich ins Freibad rein liegen viel free.
00:38:52: Die Arbeit ist getan, die Kunden sind glücklich.
00:38:55: Jeder hat innerhalb von vierundzwanzig Stunden seine Rückmeldung bekommen und die Zahlen passen.
00:38:59: Und warum sollte ich dann nicht jedem von meinem Team sozusagen diese unternehmerische Freiheit auch mitgeben?
00:39:04: Einfach da ein bisschen in der Zeit-Einteilung zu sein?
00:39:06: weil sollen sie zwei Stunden Däumchen drehen am Büroschreibtisch, wo jetzt ist die achtunddreißig Stunden Woche abgesetzt oder sollen Sie sich einfach ins Freibad klicken?
00:39:15: haben wir bei nur drei Stunden dieser Woche gearbeitet?
00:39:17: aber alle Aufgaben sind ja erledigt und das ist doch Was nachher zählt plus?
00:39:23: Startup-Mentalität, wir haben den Nintendo Switch.
00:39:26: Wo wir wirklich jeden Tag jede Mittagspause Mario Kart zusammenzocken und das ist ja auch so für viele und denkbar.
00:39:32: aber das ist mittlerweile so fest in unseren Alltag integriert dass manchmal wenn wir also auch Gäste von R&V Gäster haben für Workshops Die müssen mit uns dann auch halt eine Runde Mario Kart spielen, weil das gehört sich einfach so.
00:39:46: Und da fragen die Außendienstler immer so in stressigen Fassort Marco hast du heute mal?
00:39:51: Hast du heute Zeit?
00:39:52: Weil ich halt nicht immer mitspielen kann, weil ich halt viel zu tun habe.
00:39:54: Aber da ist dann wirklich so die Frage mit Hey!
00:39:56: Hast Du Heute Zeit?
00:39:57: Kannst Du heute die Zeit nehmen?
00:39:58: Weil wir wollen jetzt schon einmal wieder zur vierten Runde zocken und... Das ist halt cool.
00:40:02: und trotzdem lief es ja an der Agentur super und es hat alles geklappt.
00:40:07: Ich sag' das ist so dass eine so vom menschlichen und dann halt auch wirklich, dass wir eine ganz klare Rollenverteilung haben.
00:40:14: Es gibt keine Team-Meetings!
00:40:15: Wir haben ein Jahresauftakt-Meeting gemacht, dann halt punktuell Workshops zu unserem CRM-System, zu irgendwelchen fachwichtigen Sachen.
00:40:23: lasse es zwei drei noch im Jahr sein.
00:40:25: aber warum brauche ich jede Woche oder jeden Monat einen Team Meeting wie viele Agenturen machen?
00:40:29: Das ist in meinen Augen mittlerweile bei zwölf Personen zwei Stunden mal zwölft Personen.
00:40:36: und wenn ich das jede Woche mache wie viele Arbeitswochen ich an Arbeitskapazität in meinen Augen verschwende.
00:40:42: Wir haben einfach ganz klare Aufgabenrollenverteilung, jeder weiß was zu tun ist wie es zu tun is.
00:40:48: wir sind über Gruppenpostfächer gesteuert das quasi nicht alle einzeln bombardiert werden weil du musst ja auch das Arbeitspensum aufs gleiche Level bringen.
00:40:56: deswegen alles zentralisiert sei es WhatsApp, sei es Telefonie, sei E-Mail Alles im Gruppenordner.
00:41:02: keine hat die direkte E-mail von den Mitarbeiter sondern die schreiben alle dorthin.
00:41:08: Und so hast du das auf einem Level gehalten und hast halt eine unfassbare Zufriedenheit.
00:41:13: Dann kühlschränke es immer voll mit Softdrinks, wir haben immer Snacks da, haben einfach ein super tolles Büro wo man einfach gerne auch hergeht.
00:41:21: weil ich halt auch sage Du willst die Menschen ins Büro ziehen dann schaff ihnen dort das Umfeld dass sie auch gerne herkommen.
00:41:26: und auch das machen leider Gottes viele Agentur nicht die hoffen, dass die Leute irgendwo herkommen und haben dann so ein altes vergibtes Büro wo es halt einfach nicht attraktiv ist.
00:41:35: Wo du selber nicht gerne drin arbeitest wie sonst heute andere Menschen gerne dorthin gehen.
00:41:39: und das sag ich mal das was von der Struktur und vom Aufstellen her unsere Agentur besonders macht.
00:41:47: plus muss man halt auch sagen unsere älteste Mitarbeiterin ist zum Beispiel fünfunddreißig So unser Student zwanzig-einenundzwanzig.
00:41:56: Das heißt wir haben halt Natürlich ein sehr cooles, lockeres Miteinander.
00:42:01: Weil wir halt, sag ich eine komplett untypische Altersstruktur für die Versicherungsbranche irgendwo haben und so ziehst du natürlich noch mehr Gleichaltrige, die gleich ticken wie gleich denken, die diese Offenheit-Lockerheit haben auch in deinem Team irgendwo an.
00:42:16: das sind ja viele Faktoren, die da zusammenlaufen.
00:42:19: Was ich mal total spannend finde jetzt während deiner Ausführung.
00:42:22: Ich habe dich gefragt was deine Agentur besonders macht Und interessant finde ich, dass du jetzt erstmal in Anführungsstrichen nur über kulturelle Dinge gesprochen hast.
00:42:32: Also vielleicht auch ein bisschen rollenbild also deine Rollenbild als ich sage mal Chef-Leadership-Thema über Kultur.
00:42:39: Ich glaube viele andere und das will ich gar nicht beurteilen bewerten ist einfach nur eine Wahrnehmung die ich habe.
00:42:45: Viele hätten vielleicht angefangen mit irgendeinem Sales Funnel oder irgendeine Zielgruppe mit irgendwelchen Tools die sie nutzen, die sie erfolgreich machen oder sonstige.
00:42:53: Du fängst an mit Kultur!
00:42:56: Und finde ich einfach spannend und das wollte ich an dieser Stelle nochmal herausstellen, was mich jetzt noch interessieren würde zum Abschluss bevor wir den ersten Teil unseres Interviews beenden.
00:43:09: Würde ich trotzdem nochmal fragen gibt es denn abseits von der Kultur noch etwas Richtung?
00:43:14: Ich bleibe jetzt mal bei dem Thema Zielgruppe Sales Funnel irgendwas in der Richtung was euch vielleicht abhebt oder wo ihr euch darauf spezialisiert habt.
00:43:25: Ja, zum Grunde musst du uns der Agentur da als Zweigeteil betrachten.
00:43:29: Wir haben quasi den Privatkundenbereich und den Firmkunden-Bereich.
00:43:33: Ich habe von Anfang an für mich die klare harte Trennung gezogen.
00:43:36: Kein Privat Kunde bekommt meine direkte E-Mail noch meine Handynummer.
00:43:41: Das geht alles aufs Team weil oftmals finden wir ja vor die Top-Privat Kunden wo gut Umsatzgeneriert werden kann liegen beim Agenturenhaber selber.
00:43:49: Für mich war klar, ich mache nur Firmenkunden.
00:43:51: Weil ich ja auch meinen Mitarbeitern die Top-Privatkunden lassen will weil ich ja möchte dass meine Außendienste ein sehr gutes Geld verdienen.
00:43:59: Ich kann hier nicht in den unbetreuten Beständen die ich über fünf Jahre nicht betreuen wollte drin rüberrennen lassen und hoffen das sie glücklich werden um gutes Geld zu verdienen.
00:44:06: Das ist das eine und ich sage das ist schon wieder fast so ein kultureller Punkt.
00:44:10: Du kannst quasi Unternehmen und Mitarbeiter aufbauen im gedrohte Motto dass du an deine eigene Gewinnmaximierung denkst oder dass du ein System baust mit Vergütungsmodellen, das du selber auch immer in kleinen Parten mitpartizipierst.
00:44:24: an deinen Außendienstler.
00:44:26: und ich habe meinen Jungs immer gesagt Ich will das ihr erfolgreich werdet.
00:44:29: Ich will, dass ihr Geld verdient weil das ist dieses typische Go-Giver Prinzip.
00:44:34: Das ist übrigens das beste Buch was wir im Leben je gelesen haben.
00:44:37: Ich will bei den Jungs Wertstiften, Wertschöpfung schaffen.
00:44:40: Und wenn ich es schaffe Dass sie erfolgreicher sind Dass sie mehr Geld verdienen, dass sie glücklicher sind dadurch Und ich ja im Endeffekt ein bisschen daran mitpartizipiere.
00:44:50: Ist das doch viel schöner, wenn ich immer nur in den Vordergrund stelle wie schaffe ich es dass sie erfolgreicher besser werden?
00:44:56: Weil ich weiß Das zweite Ergebnis im Nachgang ist Ich partezipier auch davon und so gehe ich auch mit meinen Firmen Kunden um.
00:45:03: Wir wissen derselben Firmkundengeschäft ist vieles umsatzabhängig.
00:45:07: Kannst du mehr Mitarbeiter einstellen machst du mehr Umsatz.
00:45:11: Wir helfen halt auch in der Netto-Lohnoptimierung und der Steueroptimierungen ganz anders wie viele andere Agenturen.
00:45:17: Ich soll euch immer sagen, ich stelle den Nutzen unseres Kunden in den Vordergrund – das predige ich auf den Jungs immer und immer wieder!
00:45:24: Das ist glaube so unser HauptUSP dass wir nicht irgendwelche Produktionszahlen sehen, dass sich mich nicht durchplanen.
00:45:31: Ich will dieses Jahr zu viel Lebens-, zu viel Kranken-, zuviel Unfall-, zuviele Führungkunden schreiben sondern dass es darum geht, ich will möglichst vielen Menschen wertstiften.
00:45:39: Möglichst vielen Kunden, möglichst viele Unternehmen, möglichst vielen Mitarbeitern der Unternehmen.
00:45:44: und wenn ich quasi dann die Verbesserung des Situationen des Unternehmens in den Mittelpunkt stelle und weiß das sich ja davon nachgelagert ein zwei Jahre später automatisch durch die Vergütungssysteme der Versicherungsbranche darf im Partizipier ist das doch genau diese Win-win-Win-Situation, die eigentlich jeder immer behauptet zu schaffen.
00:46:04: Aber die wenigsten ist einfach irgendwo hinkriegen.
00:46:06: Am Endeffekt ist doch jeder nur an sein eigenes Geld irgendwo oder an seine eigene Geld gesteuert und die Zahlen gesteuern.
00:46:12: Ich habe die Zahlen vorgelegt bekommen, die will ich bringen, die muss sich bringen.
00:46:15: Und du weißt auch da viele Vermittler haben ja schon im Kopf, wenn der jetzt die vierhundert Euro Vorsparate unterschreibt dann hat er doch schon im Hinterkopf überschlagen was er daran verdient.
00:46:25: Das sind teilweise so Dinge, das hört sich jetzt irgendwo provokant an oder blöd.
00:46:30: Aber das juckt mich in dem Falle wirklich absolut überhaupt nicht!
00:46:34: Weil ich sage Prior I ist wie verbessere ich die Situation von meinem Gegenüber?
00:46:39: Sei es der Unternehmer für sie selber einer steuerlichen Betrachtung... ...oder für die Risikostituation vom Unternehmen dass er einfach eine höhere Freiheit hat mehr zu investieren und mehr zu machen.
00:46:49: Er hat eine bessere Liquidität damit er quasi wachsen kann oder ertragreicher wird weil ich dann weiß, zu einhundert Prozent.
00:46:56: im zweiten Schritt muss ich automatisch davon partizipieren.
00:47:00: Weil einfach die Vertragsgestaltungen so sind und das sag' ich ist auf der kulturellen Ebene der Hauptbenefit oder Haupt-USP von uns, weil wir einfach Themen anders angehen.
00:47:13: Und das Geile ist Ich habe einen Team zusammengestellt, wo jeder das so sieht Wo jedes so tickt nicht, weil ich den irgendwo einfiltriert hab sondern weil die einfach schon so eine Grundeinstellung mit an den Tag gebracht haben und wir das natürlich verfeinert ausgearbeitet haben.
00:47:27: Und jeder hat, also im Vertrieb bekommt jeder von mir das Buch Go-Giver zum Start geschenkt mit einer persönlichen Widmung vorne drin, die ich handschriftlich reinschreibe.
00:47:37: Wieso?
00:47:37: Ich denke wie das Buch ihm weiter hilft durch die Eigenschaften, die er schon mitbringt und die in dem Buch behandelt werden.
00:47:47: Einfach die Größe vom Team ist ein Riesen-USP, weil meine Außendienste machen nur Außeldienst.
00:47:51: Die machen keinen Schaden, die machen kein Service und keine Vertragsauskünfte.
00:47:54: Die machten wirklich nur Kundenbetreuung außendienst!
00:47:57: Weil wir einfach einen Super Backoffice-Team haben mit Maya, Luisa, Aisunu, Natascha... ...die einfach einen Weltglast Kundenservice machen.
00:48:06: Weil wir halt auch diese Man & Woman Power haben um diesen Service bieten zu können.
00:48:11: das Kundenwissen.
00:48:12: Wir haben uns vorgenommen, jedem Kunden innerhalb von vierundzwanzig Stunden eine Rückmeldung zu geben oder schon final zur Antwort.
00:48:17: Und wenn es nur ist, dass eingegangen wird, klären Sie, weil es in drei Tagen Bescheid diese Geschwindigkeit mit Kunden zu interagieren ist einfach ein Riesen-USP Weil wir die klare Trennung haben.
00:48:28: Es wird nicht beim Außendienst angerufen der draußen Kunden betreut.
00:48:31: Die rufen bei der zentralen Nummer im Innendienst an und kriegen sofort Ihre Info, jede Vertriebsassistentin bei mir braucht Verpflichtung die Versicherungsfachfrau.
00:48:41: Ich stelle niemanden nur in den Kaufmännischen bereichern.
00:48:43: jeder bei mir muss das Versicherungen mitbringen und Vertragsauskünfte, Infos und Sachen geben zu können weil diesem Qualitätsstandard den wir irgendwo setzen der ist einfach unfassbar hoch.
00:48:56: diese Multiplizierbarkeit dieser Qualität haben wir auch gewährleistete regelmäßige Praxisbegleitung über, sag ich mal Sparrings die wir machen und halt über eine eigens gestrickte Präsentation mit in einem modernen Gerüst.
00:49:10: Mit vielen Folien wo ich einfach weiß wenn das jeder Mensch Mitarbeiter bei dem Kunden so durchgeht ist dann alles gedacht.
00:49:19: Wir haben uns einen Beratungsstandard auf ein ganz anderes Level gehoben Und da natürlich der Einsatz von den digitalen Tools.
00:49:25: dazu on top weil das eine ist ja Ich habe jetzt die ersten zwei Grundlagen beschrieben.
00:49:31: Du brauchst eine unfassbare Qualität.
00:49:33: Die Qualität musst du skalierbar machen, dann brauchst du erstmal viele Menschen um die Qualität in die Skalierfähigkeit zu bringen und das Thema Zeit zu verkürzen dass du halt einfach deutlich mehr machen kannst.
00:49:45: und dann ist der nächste Step durch digitale Tools es hinzukriegen diese Qualität mit Faktor eins zur n Multiplizierbar zu machen, damit du in der gleichen Zeit mehr Kunden in diesem Qualitätsstandard betreuen kannst und nicht nur Menschen machen können sondern dass quasi Menschen zusammen mit der Technik noch viel mehr Menschen betreue können.
00:50:06: Und das sind dann so die Themen wie halt einfach jetzt super Chat als Whatsapp Business Lösung, dann Flicks Check für viele Themen, die wir da einfach einsetzen, wo man einfach Superkooperationspartner haben, das zum einen im operativen und Alles was Marketing und Sachen Branding drumherum angeht, mache ich gar nicht selber.
00:50:26: Ich habe nur noch externe Agenturen für alles weil ich sage wir fokussieren uns auf unser Kerngeschäft.
00:50:30: das ist ja auch das Thema Außendienst.
00:50:32: Fokussiert euch auf euer Kerngeschaft so sage ich als Unternehmer ich fokusiere mich auf mein Kerngestift und dass sind Firmenkunden betreuen.
00:50:41: Alles was Buchhaltung Steuer angeht lasse ich quasi Sloan- und Steuerbüro von meiner Steuerberaterin machen.
00:50:47: Alles was Videos machen, schneiden Bilder, grafiken angeht macht mein Videograph.
00:50:53: Alles was LinkedIn Personal Branding angeht mache ich natürlich in sehr enger Abstimmung mit meiner Agentur fürs Personal branding weil ich auch sage Ich habe da keinen Bock drauf da sehr viel Zeit zu investieren.
00:51:04: Es gibt Menschen die können das besser als ich.
00:51:07: Das muss man sich einfach als Unternehmer auch eingestehen.
00:51:09: Du musst ja gar nicht in allem der Beste sein.
00:51:11: Du musst die Leute finden, mit denen du zusammenarbeitest.
00:51:14: Die du für dich gewinnst und für dich einstellst oder als externe Dienstleister holst... ...die die Experten in dem Bereich sind!
00:51:20: Und wenn ich dann den einen Euro-Betrags X gebe,... ...dass ich eigentlich so und zu viel Zeit investiert hätte, weil ich bin Mensch.
00:51:27: Ich denke nur noch in Zeideinheiten nicht mehr in Geldeinheiten.
00:51:30: muss mir halt nur bewusst sein, dass ich in dieser Zeit mit meiner Kernkompetenz Firmen zu betreuen und höheren Umsatz generieren sollte wie ich an Kosten produziere.
00:51:39: Dann bin ich betriebswirtschaftlich im Plus und bin qualitativ ja auch im Plus weil es ja extra Experten gibt die nur für diesen Bereich ihre Kernkompatenz einbringen.
00:51:47: und das ist sag' ich mal auf einen USP kann du's gar nicht fassen wie du merkst sondern das is so.
00:51:53: Ich nenn's mal der allgemein unternehmerische Ansatz-USP, wie ich das ganze großgezogen hab.
00:51:59: Wie ich das denke, wie man das machen sollte... Der ja scheinbar nicht ganz so verkehrt aufgegangen ist!
00:52:06: Also ich glaube man merkt auf jeden Fall, dass deine Vision schon stark geschärft ist und das da Gedanke dahinter ist oder Gedanken kennen die ineinander spielen.
00:52:15: Und ja alle dies interessiert was Marco eigentlich von Bonifikationen, Wettbewerben, Motivationen die wir generell in der Ausschließigkeit kennen Instrumente was er davon hält welche weiteren Erfolgsfaktoren Learnings er hat
00:52:31: Das
00:52:31: erfahren wir in der nächsten Folge.
00:52:32: Da freue ich mich schon mal drauf, Marco!
00:52:34: Vielen Dank für die Insights, die du uns jetzt gegeben hast und welche Zielgruppe da am Ende dann noch rausgekommen ist was auch noch so eine Leidenschaft von dir ist das erfahren wir dann beim nächsten Mal.
00:52:45: Erstmal vielen Dank, Marco.
00:52:47: Sehr sehr gerne war mir natürlich eine riesen Ehre heute hier dabei Zeit zu dürfen und roll' mich schon sehr auf unsere nächste Folge indem ihr seid gespannt und hört auch die zweite Folge zusammen an.
00:52:59: Vielen Dank.
Neuer Kommentar